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Hüftdysplasie bei Hunden

Was ist die Ursache von Hüftdysplasie (HD) bei Hunden?
Hüftdysplasie ist eine Entwicklungsstörung des Beckens und des Oberschenkelkopfes, die nicht gut ineinander passen. Die Hüftgelenkpfanne ist in der Regel zu flach. Dies gibt Schmerzen, Lahmheit und verfrühter “Verschleiß” (Arthrose) des Knorpels in den Gelenken der Hüfte.

Mit einer körperlichen Untersuchung kann der Tierarzt die Wahrscheinlichkeitsdiagnose stellen. Aber mit Tier-Röntgenfotos sind diese Erkrankungen bildlich gut darzustellen. Vor allem der Schmerzen wegen ist der Hund weniger aktiv und dadurch bleibt die Entwicklung  der Muskelmasse rundum der Gelenke oft zurück. Hüftdysplasie ist zum Teil erblich, aber auch die Nahrung in den ersten Jahren spielt eine wichtige Rolle.


Prävention

Bei bestimmten Rassen kommen beide Abweichungen sehr verbreitet und vielfältig vor, worunter der Deutsche Schäferhund, Bernhardiner und der Golden Retriever.  Durch ein gezieltes Zuchtprogramm und einer konsequenten röntgenologischen Untersuchung beider (Groß-)Eltern wird das Risiko auf abweichende Puppys ein Stückchen kleiner. 


Behandlung
Bei HD gibt es diverse Möglichkeiten um die Probleme zu verringern, aber bei ernsten Fällen ist eine Operation am Becken und/oder Euthanasie sicher zu erwägen. Ohne die Fotos, und ohne den Hund gesehen zu haben, ist es nicht einfach, um darüber ein Urteil zu fällen.
•  1. Schmerzmittel und Entzündungshemmer lebenslang, vorzugsweise so gering möglich dosiert mit dem Risiko auf Nebenwirkungen an Magen und Nieren. Manchmal sind Entzündungshemmer wie Prednisolon vorübergehend notwendig, aber die haben wieder andere Nebenwirkungen, wie verminderte Abwehr. Dies alles in Rücksprache mit ihrem Tierarzt.
•  Die Muskeln der Hinterhand durch Training stärken, hauptsächlich durch Laufen in gerader Linie, wie neben dem Fahrrad und schwimmen. Häufig kurze Strecken spazieren gehen anstelle eines langen Spaziergangs
•  2. Den Hund nicht zu schwer werden lassen oder abnehmen lassen bei einem etwas schwereren Exemplar. Wie leichter der Hund, wie weniger der Hund tragen braucht.
•  3. Plötzliche Bewegungen müssen vermieden werden, wie Spielen mit dem Ball oder Stock. Auch Physiotherapie und Begleitung durch einen Tier-Physiotherapeuten ist eine Möglichkeit
•  4. Einige Nahrungssupplemente wie Primeval Artrose Gelatinaat, Glukosamine und Chondroitine verringern die HD-Beschwerden. Durch besseren Aufbau des Knorpels und bessere “Schmierung” des Gelenkes erholen sich die Hunde manchmal spektakulär.
•  5. Manche Tierärzte arbeiten mit homöopathischen Mitteln, Produkte auf Kräuter- und Pflanzenbasis (Phytotherapie) und anderen Naturprodukten. Dafür gibt es speziell ausgebildete Tierärzte mit weitläufiger Erfahrung auf diesem Gebiet.

 

Wichtig: Das hier bereitgestellte Informationsangebot ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und ersetzt in keinem Falle eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen Tierarzt