Rüde oder Hundin: was sind die vor und nachteile
Die Wahl für einen Rüden oder einer Hündin ist nicht immer einfach, es sei denn, dass Sie ein Nest mit Ihrem Hund züchten wollen. Viele Menschen, die überlegen, um sich einen Hund anzuschaffen, fragen sich, was die Unterschiede sind zwischen einem Rüden und einer Hündin. Obwohl sicherlich körperliche und verhaltensmäßige Unterschiede zu nennen sind, bleibt die Wahl für einen Rüden oder einer Hündin eine persönliche Entscheidung. Beide haben nämlich ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Körperliche Unterschiede
Im Allgemeinen sind Rüden größer und kräftiger gebaut als Hündinnen. Bei einigen Rassen ist der Unterschied zwischen einem Rüden und einer Hündin sogar beträchtlich. Bei anderen Rassen ist das weniger. Hündinnen werden 2 Mal pro Jahr läufig, was in diversen Bereichen Ungemach mit sich bringen kann.
Hündinnen sind qua Ausführen einfacher, da sie nur einmal oder wenige Male in der Hocke urinieren. Rüden wollen oft viele Geruchsmerkmale, durch wiederholt kleine Mengen zu urinieren, setzen.
Verhaltensunterschiede
Es klinkt vielleicht etwas fade, aber genau, wie es bei den Menschen Unterschiede gibt in dem Verhalten von Mann und Frau, ist dies bei Hunden auch der Fall.
Rüden können sich manchmal sehr machohaft aufführen. Das klinkt für einige lustig, aber das bedeutet oft ein schwieriges Verhalten gegenüber anderen Rüden. Der “Machismo” kann selbst Anlass für viele und häufige Raufereien sein.
Ein dominanter Rüde ist also nicht für jeden eben verlockend und in vielen Fällen selbst abzuraten. Eine Hündin kann manchmal eine echte Beißzange sein. Bellen nach anderen Hunden, wenn sie Bekanntschaft machen wollen, ist ein Verhalten, das Sie regelmäßig bei Hündinnen sehen.
Auch Können mehrere Hündinnen in einem Haus immer wiederkehrende Probleme mit der Rangordnung haben. Wenn sie schon einen Hund im Haus haben, ist ein Hund des anderen Geschlechts im Allgemeinen einfacher zu kombinieren.
Läufigkeit
Eine Hündin wird 2 Mal pro Jahr läufig. Diese Läufigkeit hält ungefähr 3 Wochen an. Während dieser Periode ist Sprache von Blutverlies. Einige Hündinnen bluten nur wenig und andere viel. Ein Höschen ist dann notwendig um Blutflecke im Haus vorzubeugen.
Während der Läufigkeit ist die Hündin anziehend für Rüden. Dies ist deutlich zu merken während des Gassigehens. Einige Rüden sind bei Ihrem Hund nicht wegzuschlagen. So halberwege der Läufigkeit ist die Hündin fruchtbar und möchte sie auch gedeckt werden.
Sie kann selbst versuchen wegzulaufen, auf der Suche nach einem Partner. Um eine unerwünschte Deckung vorzubeugen, müssen Sie Ihre Hündin dann auch an der Leine halten. In den Momenten, dass Ihre Hündin noch nicht deckungsbereit ist, wird sie die aufdringlichen Rüden wegschnauzen. Aber auch auf die Anwesenheit von anderen Hündinnen kann Ihr Hund reizbar reagieren.
Ein Rüde kann in Anwesenheit einer läufigen Hündin aber auch gehörig durcheinander sein. Eine läufige Hündin in der Nähe kann z.B. zum Weglaufen, heulen oder nicht Essen wollen, führen.
Damit kann es also auch für den Halter eines Rüden ganz schön lästig sein, um eine läufige Hündin in der Nähe zu haben. Glücklicherweise leidet nicht jeder Rüde daran und Kastration des Rüden kann dieses ärgerliche Verhalten vorbeugen.
Scheinschwangerschaft
Bei vielen Hündinnen, die nicht gedeckt wurden und also nicht schwanger sind, tritt ungefähr 9 Wochen nach der Läufigkeit eine Scheinschwangerschaft auf. Bei einer Schwangerschaft würden nach ungefähr 63 Tagen die Welpen geboren werden.
Eine scheinschwangere Hündin benimmt sich nach dieser Periode, als ob sie ein Nest Welpen hat, obwohl das nicht so ist. Sie schleppen oft Spielsachen, Pantoffels, Kissen usw. als wären das ihre Welpen.
In einigen Fällen verteidigen sie diese Gegenstände sogar. Viele scheinschwangere Hündinnen haben auch geschwollene Milchdrüsen, die in einigen Fällen sogar Milch produzieren.
Scheinschwangere Hündinnen können qua Verhalten unruhig sein, oder extrem anhänglich werden. Während des Gassigehens können sie sich aggressiver verhalten gegenüber anderen Hunden. Besuch zu Hause können sie auch aggressiv begegnen, obwohl das anders nicht geschieht.
Kastration
Um Läufigkeit und (Schein)Schwangerschaft auszuschließen, können Sie Ihre Hündin kastrieren lassen. Dies wird oft sterilisieren genannt, aber das ist medizinisch gesehen ein falscher Ausdruck.
Mit der Kastration einer Hündin heben Sie diese Nachteile einer Hündin auf. Aber, auch bei einer Kastration gibt es Nachteile. Auch bei einem Rüden kann Kastration einige Geschlechtsgebundene ärgerliche Eigenschaften verringern oder beheben, aber dies gilt sicher nicht in allen Fällen.
Zusammenfassung
Es gibt mehrere Sachen, die Sie berücksichtigen können bei der Wahl zwischen einem Rüden oder einer Hündin. Persönlicher Vorzug spielt eine entscheidende Rolle, aber es empfiehlt sich, die Wahl gut zu überlegen. Lassen Sie sich informieren von Menschen mit Erfahrung.


