Die Bedeutung von Zahnpflege bei dem Hund
Gebissprobleme kommen sehr häufig bei Hunden und Katzen vor. Aus einer rezenten Untersuchung zeigt sich, dass bei der Katze 29% von allen Beschwerden, mit denen der Tierarzt konfrontiert wird, Zahnprobleme sind.
Beim Hund liegt dies noch etwas höher, nämlich 31%. Kurz und gut, beinahe eines von drei Tieren hat Beschwerden an seinem Gebiss. Bei Tieren, älter als 3 Jahre, ist dieses Problem angestiegen auf 85% der Hunde und Katzen. Kurzum, die meisten Haustiere haben dringend Zahnpflege nötig. Die Gebissprobleme bei dem
jungen Hund fallen in 2 Gruppen auseinander:
Probleme mit den Elementen (= Zähne) selbst, oder Probleme mit dem Parodontium (dies ist das Zahnfleisch, der Knochen und die Strukturen womit die Elemente verankert sind). In der Figur 1.7 A sehen sie den Querschnitt eines Zahnes und Parodontiums. In diesem Artikel möchte ich es nur über die Ursache und die Folgen von Zahnstein haben. Zahnstein beginnt mit Zahnbelag, der sich in der Ecke zwischen der Haut, angedeutet als Gingiva (Figur 1.7A) und der Glasur des Zahnes festsetzt.
Unter dieser Haut bleiben Essenreste u.dgl. sitzen. Hieraus entsteht Zahnbelag. Dieser Zahnbelag mineralisiert langsam zu Zahnstein, und das letzte ist der Feind Nummer 1 des Gebisses. Als Folge von diesem Zahnstein wird die Haut immer lockerer, wodurch diese letztendlich nicht mehr bis über die Glasur sitzt, und ein Teil der Wurzel frei zu liegen kommt. Diese Wurzel ist viele Male weniger hart und stark wie die Glasur und ist dann auch schon schnell faul. Auf dem unteren Fotos sehen sie deutlich wie das eine oder andere beginnt.
Es ist auch deutlich zu sehen, dass das Zahnfleisch immer weiter zurückweicht. Locker sitzende Elemente sind die Folge und letztendlich der Verlust von einem Element.
Es gibt eine Anzahl Faktoren, die das Entstehen von Zahnbelag verschnellen: Kleine Rassen (Pudels, Yorkshire Terriër, Malteser) und Hunde mit einer kurzen Schnauze (Pekinese, Shit-tzu usw.) haben durch die Form ihrer Schnauze mehr und eher Probleme. Abweichender Stand der Elemente leistet Vorschub. Die Menge Mineralien im Speichel ist erblich bestimmt: mehr Mineralien bedeutet mehr Belag; süße Nahrung fördert Zahnfäule.
Die wichtigsten Beschwerden, womit der Tierarzt konfrontiert wird, sind:
• Bleibend schlechter Atem
• Chronische Zahnfleischentzündung
• Lockersitzende Elemente, Zahnverlust
• Schmerzhafte, empfindliche Mundhöhle
• Nasenausfluss, Niesen
• Kauprobleme
Aber noch wichtiger sind die Folgen für den Rest des Körpers und der allgemeinen Gesundheit des Tieres. Tierärzte nennen dies die systemischen Folgen. Über die Öffnung entlang des Zahnhalses und der Wurzel können allerlei Bakterien in den Körper eindringen. Es ist als das Wahre eine Barriere verschwunden. Die Folgen hiervon stehen im unten stehenden Schema. Auf all diesen Plätzen können sich dann Bakterien festsetzen und für Entzündungen sorgen.
Kurzum, regelmäßige Gebissreinigung ist von großer Wichtigkeit um Erkrankungen zu heilen und vorzubeugen.
Was können sie tun?
Ihr Haustier hat noch keine Probleme? Dann ist gutes und regelmäßiges Putzen wichtig. Hiemit entfernen sie den Belag und wird Zahnstein nicht so schnell entstehen. Dringen sie bei ihrem Tierarzt an, zumindest wenn er es nicht von sich aus tut, dass er das Gebiss bei jeder Kontrolle gut inspiziert. Konsultieren sie ihren Tierarzt wenn sie denken das etwas nicht in Ordnung mit dem Gebiss ihres Haustieres ist.
Ihr Haustier hat schon Zahnbelag oder Zahnstein?
Lassen sie dies professionell durch ihren Tierarzt reinigen. Das Beste ist, um es auch noch polieren zu lassen, wie ihr eigener Zahnarzt das auch bei ihnen nach dem Entfernen des Zahnsteins macht. Anschließend wieder regelmäßig putzen und gut kontrollieren. Weiter bekommen sie beim Tierarzt auch spezielle Kaustreifen. Diese enthalten spezielle Enzyme, die helfen Belag aufzulösen. Außerdem hat er spezielles Futter die die Zähne reinigen. Ihr Tierarzt kann ihnen darüber mehr erzählen.
Zusammenfassung
Es ist also nicht nur beim Menschen von größter Wichtigkeit um ein gesundes und intaktes Gebiss zu haben. Auch unsere Haustiere leben immer länger und müssen also länger mit ihrem Gebiss auskommen.
Kontrollieren sie auf jeden Fall beim aufwachsendem Hund und Katze regelmäßig sein/ihr Gebiss, nicht nur auf das Vorhandensein von Zahnbelag, sondern auch das Fehlen von Elementen. Achten sie darauf ob alle Zähne, Milch- sowie auch bleibende Elemente, gut und an der richtigen Stelle durchkommen. Lassen sie es bei Zweifel durch ihren Tierarzt eben kontrollieren.
Wichtig: Das hier bereitgestellte Informationsangebot ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und ersetzt in keinem Falle eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen Tierarzt


