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Zecken

Eine Zecke (ein kleines blutsaugendes Insekt) ist leidig, da sie unter anderem die Lyme-Krankheit (das Bakterium Borrelia burgdorferi) und die lebensbedrohliche Krankheit Babesiose verursachen kann.


Babesiose
Babesiose ist eine Protozoeninfektion, die Malaria gleicht, die Zecke muss minimal 24 Stunden angeheftet sein, um dies übertragen zu können.


Lyme-Krankheit
Die Lyme-Krankheit oder Lyme-Borreliose ist eine ansteckende Krankheit, die sie sich einfangen können, nachdem sie gebissen wurden durch eine infizierte Zecke. Glücklicherweise sind nicht alle Zecken infiziert, nur 10% der Zecken enthalten einen krankheitserzeugenden Keim (Borrelia).


Was sind Zecken?
Zecken sind kleine spinnenartige Insekten. Sie variieren in Größe von einem halben bis zu einigen Millimetern. Sie werden selten größer als ein Zentimeter. In den Niederlanden kommt die “harte Zecke” Ixodes Ricinus vor. Der Lebenszyklus einer Zecke beginnt als eine Larve und, über diverse Zwischenstadien, endet nach 2-3 Jahren als eine ausgewachsene Zecke. Zecken sind in der Periode von März bis Oktober aktiv. Vor allem bei feuchtem Wetter sind sie am meisten aktiv. Im Winter befinden sie sich in einer Ruhephase.

Zecken sind Parasiten. Sie leben von Blut, dass sie bei Menschen und Tiere aufsaugen. Gemittelt 14% der Zecken ist infiziert mit Lyme. Aus einer Enquete des RIVM aus 1994 zeigt sich, dass in dem Jahr 33.000 Niederländer ihren Hausarzt wegen eines Zeckenbisses besuchten. Von ihnen bekamen 6500 die Lyme-Krankheit.


Die Krankheiten

Die meist bekannte Krankheit ist die Lyme-Krankheit. Diese Krankheit kann sich sowohl beim Menschen als bei Tieren entwickeln. Beim Hund offenbart sich ein Zeckenbiss dadurch, dass die Zecke selbst noch sichtbar ist oder sie fühlen eine Beule auf der Haut des Hundes.

Beim Hund kann diese Bakterie manchmal Gelenkprobleme verursachen. Der wichtigste Risikofaktor auf Ansteckung ist die Zeit, die die Zecke auf der Haut durchbringt. Die Zecke nimmt sich die Zeit dafür, um sich voll Blut zu saugen. Wie länger das dauert, wie größer das Risiko, dass sie infiziert werden. Zecken müssen sie also so schnell möglich entfernen (innerhalb 48 Stunden).


Das Entfernen
Zecken entfernen geht eigentlich recht einfach. Die Kunst ist es, um die Zecke beim Kopf zu packen und diese mit einer drehenden Bewegung rauszuziehen. Es sind hierfür diverse Zeckenzangen in ihrem Tiergeschäft erhältlich.


Vorbeugen
Vermeiden sie Kontakt mit Strauchgewächsen und hohem Gras. Sorgen die bei Kindern in Risikozeiten dafür, dass alle Körperteile bedeckt sind. Zecken können nämlich selbst durch die kleinsten Öffnungen nach Innen krabbeln. Kontrollieren sie abends, nach einem Verbleib in der Natur, die Haut auf Zecken. Kontrollieren sie ihren Hund nach jeder Wanderung, aber sicher einmal täglich.


Nicht tun
Benutzen sie niemals Alkohol oder eine Zigarette um die Zecke zu betäuben/entfernen. Die Zecke kann gerade in einer Reaktion den Inhalt des Magens ausspucken und das macht das Risiko auf die Krankheit nur noch größer! Eine betäubte, oder selbst eine tote Zecke ist nicht einfacher zu entfernen als ein lebendes Exemplar.
Benutzen sie auch keine Pinzette. Hiermit laufen sie nämlich das Risiko, das die Zecke nicht im Ganzen loskommt und z.B. der Kopf stecken bleibt und somit für Infektionen sorgt. Die Zecke sitzt mit seinem Kopf in der Haut, was sie sehen ist nur der Körper.

Die Anzahl der Zecken, die infiziert ist mit der Borrelia-Bakterie nimmt stark zu. Ein Biss von einer infizierten Zecke kann bei Menschen die Lyme-Krankheit verursachen, die bei unzureichender Behandlung zu Arthritis und neurologischen Beschwerden führt.

Das erweist sich aus einer landesweiten Untersuchung, womit die Wageningen-Universität in 2006 begonnen ist. Ein Zwischenstand der Untersuchung zeigt, dass ein Viertel bis zur Hälfte der Zecken die infizierte Bakterie bei sich trägt.
Zecken werden außer in Wäldern auch auffällig oft in Gärten angetroffen. Vor allem aus Schouwen-Duiveland, Amsterdam, Ede und Apeldoorn haben die Forscher viele Meldungen hereinbekommen.


Gefangen
Für diese Untersuchung haben Freiwillige auf 25 Plätzen monatlich Zecken gefangen. Daneben konnten Menschen Zeckenbisse melden. Gezeigt hat sich, dass die Anzahl infizierter Zecken in den Niederlanden viel höher ist als in Rest Europa. Die Wissenschaftler können die alarmierenden Ziffern noch nicht durchschlaggebend erklären.


Lyme
Das staatliche Institut für Volksgesundheit und Milieu hat neues Informationsmaterial über Schutz gegen Zeckenbisse und das Vorbeugen der Krankheit von Lyme entworfen, das bei den örtlichen Gesundheitsämtern zu bekommen ist. Auch startet eine spezielle Kinderkampagne. Wanderer, Gärtner und spielende Kinder sollten sich in jedem Fall immer wieder gut kontrollieren auf Zecken auf der bloßen Haut. Bei rechtzeitiger Entdeckung gibt es eine gute Behandlung mit Antibiotika.

Die Untersuchung läuft noch bis zum Ende dieses Jahres. Auch starten neue Untersuchungen nach Effekten der Prävention und den möglichen Ursachen für den Zeckenausbruch. Dass könnte zu tun haben mit der Anpflanzung von immer mehr Erholungswäldern, dem veränderten Klima oder dem wachsenden Wildbestand. Zecken wachsen nämlich auf Wildschweinen, Rehen und großen Grasern und verlagern sich danach über kleinere Tiere wie Igels und Mäusen.

 

Wichtig: Das hier bereitgestellte Informationsangebot ist ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und ersetzt in keinem Falle eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen Tierarzt