Erziehung & Verhalten» Aggression zwischen Hunden

Aggression zwischen Hunden in derselben Familie


Es kann so toll sein: eine Hund dabei. Ein Freund, ein Spielkamerad für Ihren besten Freund. Und oft ist diese Gesellschaft auch eine echte Bereicherung des Lebens für den Hund. Dennoch gibt es Fälle, wo sich den beiden Hunden nicht freundlich begegnen. Dies kann zu ernsthafte Kämpfe führen.

Wenn es mehrere Hunde im Haus gibt, sollen Sie sich als Eigentümer noch mehr als Rudelführer verhalten als mit einem einzigen Hund. Denn durch Ihr Verhalten, tragen Sie bei zur (Rangordnung-) Beziehung zwischen Ihre Hunden. Merkwürdigerweise bedeutet das im Grunde, dass Sie sich so wenig wie möglich mit den gegenseitigen Konflikten einmischen. Wenn Sie darüber hinaus der Ranghöchsten Hund konsequent vorzieht und ihm in seinen höheren Rang im Vergleich zu Ihrem anderen Hund bestätigt, geht es fast immer gut.

Was kann falsch sein, wenn es nicht gut geht? Es könnte viele Gründe dafür geben. Es gibt grob zwei Arten von Ursachen: eine, in der das Verhalten hauptsächlich durch unsachgemäße Eingriffe durch den Eigentümer verursacht wird; und eine, wobei die Hunde in Bezug auf Rangordnungsverhältnis so nahe beieinander sein, dass es einen kontinuierlichen Machtkampf gibt.

Wenn die Hunde nur Konflikte haben in Gegenwart eines Eigentümers ist eine fehlerhafte Führung meist die Ursache. Im ersten Fall, könnte eine andere Führung die Lösung sein, im anderen Fall könnte sich leider zeigen dass neuausrichten oder dauerhaften Trennung die einzige Lösung ist.

Leider passiert das Letzte oft bei Nistbrüder oder Nistschwestern. Es scheint so schön zu sein: zwei Hunde aus einem Niste, aber geraden wenn die des gleichen Geschlechts sind, könnte das kämpfen extrem hart sein. Für einen klaren Rangordnung helfen Unterschiede zwischen den Hunde: am liebsten unterschiedliche Geschlecht, deutliche Unterschied im Alter, Körperbau oder Muskelkraft. Diese Faktoren bestimmen mit, welche der beiden der dominanten und welche der Rangniedriger sein wird. Sind diese Unterschiede minimal, oder gibt es für andere Ursachen eine unklare Hierarchie, dann werden Konflikte verwendet, um es zu klären. Dies kann auch der Fall sein, in einem Zeitraum worin die Rangordnungsverhältnis wechselt, zum Beispiel durch die Erreichung des sozialen Reife (18-24 Monate) oder Krankheit / Alter von einem der Hunde.

Bei Aggression zwischen Hunden im selben Haushalt wird empfohlen, die Hilfe eines Verhaltenstherapeuten für Hunde, aufzurufen. Dies kann eine gute Schätzung geben der Machbarkeit einer möglichen Therapie, denn, wie gesagt ist in einigen Fällen ist leider eine Neuausrichtung eine der beiden Hunde die beste Lösung. Wenn es etwas gibt, um das Problem zu lösen, kann der Verhaltenstherapeut Sie eine individuelle Planung anbieten. Das ist in diesen Fällen wirklich notwendig.

Der Ansatz der Aggression zwischen Hunden aus der gleichen Familie besteht zunächst aus der Schöpfung eine künstliche Hierarchie. Dabei wählen Sie den wahrscheinlichsten Kandidaten als Ranghöchsten und gehen Sie diese Situation konsequent bestätigen. Sie ziehen die ausgewählten Ranghöchsten in Bezug auf die Aufmerksamkeit, Nahrung, Platz im Haus, usw. konsequent vor.

Kastration* der Rangniedrigsten kann auch in bestimmten Fällen helfen. Durch den niedrigeren Hund zu kastrieren, fällt er im Rang weiter zurück, die sich wiederum positiv wirkt auf eine klare Beziehung zwischen den beiden Hunden. Ferner besteht die Führung daraus vorhersehbare Momente der Aggression vorzubeugen. Dazu gehören den Zeitpunkt der Heimkehr, die Vorbereitung um auszulaufen, die Anwesenheit von Spielzeugen, Lebensmittel oder Knochen, herumtollen, Ankunft der Gäste, usw. Momente der Spannung können schnell in Aggression kentern, und es ist am besten, dies einfach zu vermeiden.

In den Momenten, dass Sie die beiden Hunde nicht gut führen können, ist es ratsam, sie getrennt zu halten.

Fazit: 
Konflikte zwischen Hunden innerhalb derselben Familie können sehr unangenehm sein. Darüber hinaus gibt es nicht immer eine gute Lösung. Die Hauptursachen für diese Art von Aggression sind falsch Führung des Eigentümers (z. B. den Rangniedrigste bevorrechten) oder eine solche gleiche Machtverhältnis zwischen den beiden Hunden, dass Konflikte für sie die einzige Möglichkeit sein, die gegenseitigen Verhältnis zu klären.

* Obwohl bei Hündinnen oft über die Sterilisation gesprochen wird, ist dies eine falsche Ernennung. Das entfernen der Eierstöcke / Gebärmutter der Hündin oder die Hoden eines Rüden, werden beide Kastration genannt. Lesen Sie mehr hierüber in den HundePlaza-Artikel Kastration und Sterilisation oft verwechselt, was beinhaltet es? Kastration einer Rüde oder Hündin haben nicht die gleiche Wirkung. Wenn Sie erwägen, einen Ihrer Hunde zu kastrieren um Aggressionsprobleme zwischen Ihrem Hunde zu reduzieren, lassen Sie dann immer zuerst von einem professionellen Verhaltenstherapeut für Hunde beraten. Denn Kastration kann auch das Gegenteil bewirken. Also die Probleme sogar verschlimmern.