Hundesport» Geschicklichkeit (Agility)

Geschicklichkeit (Agility)

Geschicklichkeit oder auch „Agility” ist ein Hundesport, der in Deutschland immer mehr begeisterte Teilnehmer bekommt. Der Geschicklichkeitssport ist geeignet für beinahe alle Hundearten ob Rassehund oder kein Rassehund. Nur sehr schwergewichtige oder doggenartige Hunde sollten diesen Sport besser vermeiden. Neben dem Körperbau, die Kraft und die Wendigkeit der Hunde, sind auch andere Eigenschaften wichtig, um zu bestimmen, ob dein Hund geeignet ist für den Geschicklichkeitssport. Also wichtig sind auch seine Folgsamkeit, Tapferkeit, ein gutes Gleichgewichtsgefühl, Intelligenz und Präzision. Für das Training von Geschicklichkeit muss der Hund erst vollständig ausgewachsen sein.
  Agility
Das bedeutet, dass kleine Hunde minimal 12 Monate alt, und größere Hunde doch schon 15 Monate alt, sein müssen. Die Sprünge dürfen in jedem Fall erst ab einem bestimmten Alter trainiert werden, weil erst dann das Skelett und das Muskelgewebe des Hundes ausreichend entwickelt sind.
Agility  
Der Sport bietet den Hunden eine fantastische Möglichkeit, um sich auszuleben und gemeinsam mit ihrem Halter aktiv zu sein. Auch das Herrchen muss eine gute Kondition haben, um mit dem Hund zu trainieren. Der Zuschauer wird mit Vergnügen und Bewunderung die Sprünge und Kunststücke anschauen, die der Hund ohne jegliche Mühe zu beherrschen scheint. Aber das Wichtigste von Geschicklichkeit “Agility” ist, dass der Hund und das Herrchen „Halter“ als ein Team antreten und einander immer besser zu begreifen lernen.
Der Geschicklichkeit “Agility” Parcours
Bei Geschicklichkeit geht es darum, dass der Hund einen Parcours mit ungefähr 20 Hindernissen in einer vorgeschriebenen Reihenfolge fehlerlos und so schnell möglich absolviert. Der Begleiter/ das Herrchen, auch „Halter“ genannt, darf seinem Hund während des Mitlaufens des Parcours mittels Gebärden Anweisungen geben. Innerhalb dieser Sportart gibt es 3 Arten von Parcours: der “feste” Parcours, der “Jumping” Parcours und der “Spiel” Parcours.

Fester Parcours:
alle Hindernisse können ein Teil sein, also zum Beispiel: Sprünge, Slalom, Tisch, Kontaktzonengeräte und Tunnels. Bei Wettkämpfen müssen minimal 2 und maximal 4 Kontaktzonengeräte einen Teil des Parcours ausmachen. Die Reihenfolge, in der die Hindernisse genommen werden müssen, wird vorab bestimmt durch die Wettkampfleitung und angegeben durch Nummern.
Agility
Jumping parcours :
Dieser Parcours darf gerade keine Kontaktzonengeräte oder Pfahle enthalten. Hier geht es nur um Springen und Schnellheit, natürlich auch fehlerlos. Auch hier wird die Reihenfolge, in der die Hindernisse aufgestellt sind, angegeben durch Nummern.

Spiel Parcours:
diese Form des Wettkampfs ist dafür bestimmt, dass die Teilnehmer ungezwungen einen extra Parcours ablegen können, ohne Wettbewerb oder Wettkampfdruck. Allerlei Varianten von Hindernissen/ Geräten sind hier möglich, auch die Reihenfolge in der die Hindernisse genommen werden müssen kann willkürlich sein oder auch nicht. Es wird wohl auch oft „Tijd fout uit“ (in den Niederlanden) genannt.

Disqualifikation

Disqualifiziert kann man werden, wenn der Hund zu viele Strafpunkte aufgebaut hat, sowie: Hindernisse berühren oder abwerfen, eine Weigerung eines Hindernisses, das der Halter seinen Hund berührt oder das Hindernis. Weigerungen sind: Vorzeitiges Verlassen der Kontaktzone springt über die Seite. läuft unter (zwischen) den Trägern durch springt oder läuft ein Hindernis um Läuft an einem Hindernis vorbei fädelt verkehrt ein beim Slalom (Pfahl) zieht sich zurück oder dreht um im Tunnel/Rüssel
Wenn der Hund ein verkehrtes Hindernis nimmt, dann bist du gleich disqualifiziert.
Agility  
Die verschiedenen Apparate
Diese Apparate sind alle in Höhe verstellbar für die verschiedenen Größen Hunde.

Höhensprünge:

Dies sind immer der Start und das Ziel + auch die normalen Ständer, wo die abwerfbaren Träger zwischen liegen. Mauer besteht aus 2 Vierkanten Türme mit verschiedenen Größen/Höhenaufbau, Styroporsteine Bürstensprung besteht aus 2 Ständern, wo die abwerfbaren Träger zwischen liegen, mit darauf Bürsten/ Besen montiert. Band besteht aus einem großen Rahmen, wo in der Mitte eine Rettungsboje oder ein zugetapter Autoreifen befestigt ist.
Kontaktzonenhindernisse:
Wand besteht aus 2 Teilen plus Latten, die sie aneinander halten (auch A-Wand genannt), die auf eine Höhe von 1.70 oder 1.90 Metern eingestellt werden kann. Brücke (Katzenlauf) besteht aus 3 Teilen, das horizontale Teil ist so’n 4.20 Meter lang, die 2 schrägen Teile, der Anfang und das Ende, sind beide so’n 3.60 Meter lang. Wippe ist eine lange Planke mit einer Breite von 30 Zentimetern und einer Länge von 4.20 Metern. Wenn der Hund über der Mitte ist, kippt die Planke auf die andere Seite. Tisch besteht au seiner Fläche von 1 x 1 Meter und einer Höhe von 35 bis 60 Zentimetern, die Oberseite darf nicht glatt sein. Bei allen Kontaktzonengeräten muss die Laufoberfläche rutschfrei sein, auch bei starkem Regen. Bei der Wand und der Brücke müssen darum um die 15 bis 20 Zentimeter Kletter- und Antirutschlatten auf der Lauffläche befestigt sein
  Agility
Durchgänge:
Tunnel diese Geräte gleichen einer Staubsaugerschlange, aber dann mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern und es ist mindestens 4 Meter lang und in verschiedene Formen zu formen. Der Ein- und Ausgang ist festgemacht, um das Wegrollen zu vermeiden. Rüssel kann am Anfang gleich sein wie der Tunnel mit einer Tiefe von 80 Zentimetern und einer Länge von 3 Metern. Am Eingang wird eine dunkle, kein Licht durchlassende, Plane befestigt.

Slalom (Pfähle):
Diese Pfähle bestehen aus einer Reihe von 6 bis 12 Pfählen, die du in den Boden stecken kannst, mit einem Abstand untereinander von 50 Zentimetern oder Pfähle die gesetzt sind in/auf einem Streifen angeordneter Behälter, die Dickte der Pfähle sind 2 bis 4 cm.
Weitsprung:
Dieses Gerät besteht aus 3 a 4 schräg hinauflaufende Teile, von 15 bis 30 cm Höhe. Das erste und niedrigste Teil ist 1.2 Meter lang und 15 Zentimeter breit. Die anderen Teile sind soviel größer, dass sie weit auf- und übereinander passen., auch müssen auf jeder Ecke Markierpfähle gesetzt werden. Geschicklichkeit “Agility” ist also eine Sportart von Schnellheit, Wendigkeit, ganz viel Abwechslung und viel Denkarbeit für die Halter. Aber wohl vielleicht das Wichtigste, die Hunde finden es wirklich prächtig, um hier mitzumachen, sie sind auch oft hyper vom Spiel. Bedenk aber dass die großartigen Hunde die du ab und zu im TV siehst, nicht so geboren wurden, sondern das sie geformt werden durch die richtige Herrchen-Hund Kombination und das ganz viele Trainingsstunden (Jahren) darin stecken.
  Agility