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Ängstliche Welpen


Es gibt viele Ursachen für ängstliches Verhalten eines Welpen. Desto jünger Ihr Welpe ist, desto wahrscheinlicher es ist, dass Sie etwas daran tun können. Einer aktiven Begleitung mit Belohnungen, kann Ihr Welpe sein Selbstvertrauen zurückgeben. Von großer Bedeutung ist es Ihrem Hund nie zu zwingen. Zwang in den Situationen, die ihn erschrecken, funktioniert immer kontraproduktiv. Es kann sogar zu Aggressionen führen!

Einige Welpen haben von Natur aus eine unsichere, zurückhaltende oder reservierte Charakter. Der häufigste Grund für einen ängstlichen Hund ist ein Mangel an Sozialisierung, mit oder ohne Verbindung mit negativen Erfahrungen. Auch die versehentliche Bestätigung des ängstlichen Verhaltens eines Welpen, zum Beispiel durch zu reden, zu streicheln oder zu trösten ist eine Ursache für die Entwicklung eines ängstlichen Charakters.

Während der ersten 12 Wochen ihres Lebens brauchen Welpen eine große Menge an Erfahrungen um zu selbstbewusste, stabiler Hund wachsen zu können. Positive Erfahrungen mit Menschen, Kindern, anderen Hunden, anderen (Haus)Tieren, Verkehr, Hausgeläuten usw. in verschiedenen Situationen, sind notwendig für eine gesunde seelische Entwicklung. Welpen die in diesem Zeitraum nicht oder unzureichende an diese Anregungen ausgesetzt sind, können ängstlich sein. Unzureichend vorbereitet für das Leben in unserer Gesellschaft, haben sie eine Entwicklungsverzögerung, die nur schwer zu überwunden ist.
Allerdings können es auch negative Erfahrungen gegeben haben, die Ihre Welpen ängstlich gemacht haben. Vor allem negative Erfahrungen mit Menschen oder anderen Hunden können zu erhebliche Angst führen.

Obwohl Sie durch positive Ausbildung Ihres Welpen sicherlich helfen können seine Ängste zu lindern oder zu überwinden, ist es ratsam, dies unter der Anleitung eines erfahrenen Hundeschule oder Verhaltenstherapeuten zu tun. Sie können Ihnen dabei helfen, ein effektives Trainingsplan zu machen, dass zu das Verhalten und Charakter Ihres Welpen anschließt. Wesentlich für eine solche Ausbildung ist, dass Sie auf solch einem Niveau trainieren, damit Ihr Hund immer entspannt bleibt. Ein ängstlicher Hund ist nämlich nicht in der Lage, etwas zu lernen! Ziel der Ausbildung ein ängstlicher Hund ist deshalb aus einer entspannten, ruhigen Lage positive Erfahrungen zu bieten, und diese zu kombinieren sie mit Belohnungen. Damit lehrt Ihren Welpen, dass das wofür er zuvor ängstlich war, ganz gar nicht so beängstigend ist!

Ein Hund erzwingen um Kontakt zu haben mit einer Person oder Hund, der er befürchtet, macht das Problem nur noch schlimmer. Stattdessen dass er lernt, dass es nichts zu fürchten ist, erhalt seine Angst nur Bestätigung, und es wird zunehmend schwierig, etwas daran zu tun.

Wofür auch immer Ihr Welpe Angst hat; vor Menschen, Hunden, anderen Tieren, eine offene Treppe, einen Mülleimer, eine Brücke: arbeiten Sie mit Geduld und Ausdauer. Bestätigen Sie Ihren Welpen nicht in seiner Angst indem Sie auf den Momenten, in denen er ängstlich ist, ihm Aufmerksamkeit zu geben. Sprich Sie nicht zu ihm, streicheln Sie ihn nicht, aber strahlen Sie immer Selbstvertrauen aus. Bewusst oder unbewusst, beeinflusst Ihre Haltung sein Verhalten. Vermeiden Sie aber auch nicht, was er fürchtet, sondern sehen Sie es als eine positive Herausforderung ihn über seine Angst(e) zu helfen!

Fazit:
Ein Welpe Angst zu eine stabilen erwachsenen Hund zu begleiten, ist eine große Herausforderung. Unzureichende Sozialisierung, negative Erfahrungen und versehentliche Bestätigung seiner Angst, spielen oft eine Rolle bei der Entwicklung von ängstlichem Verhalten. Gute Hilfe und kompetente Beratung bei der Begleitung eines ängstlichen Hundes ist oft notwendig. Eine erfahrene Hundeschule oder einen Verhaltenstherapeuten für Hunde, können Ihnen helfen Ihrem Welpen bestmögliche zu begleiten. Erpressen oder zwingen Sie Ihren Hund aber NIE; denn dies macht die Angst noch schlimmer, und kann sogar zu Aggression führen.