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Den Hund schwimmen lassen
Warum ist schwimmen so gut für den Hund?
Schwimmen bremst Gelenkentzündungen (auch Arthrose genannt). Arthrose entsteht durch Beschädigung des Knorpels vom Gelenk. Während des Schwimmens werden die Gelenke bewegt ohne dass sie belastet werden.
Ein nicht belasten der Pfoten vermindert den Druck auf das Gelenk wodurch weniger Beschädigung des Knorpels entsteht und es weniger schmerzlich ist das schon verschlissene Gelenk zu bewegen. Gleichzeitig wird durch bewegen mehr Gelenkflüssigkeit gebildet. Diese Flüssigkeit speist den Knorpel und schmiert das Gelenk. Im Wasser können keine plötzlichen scharfen Bewegungen gemacht werden wie beim Spielen mit einem Ball auf einem Rasenplatz. Bei dieser Art mit dem Ball zu spielen werden die Gelenke, Sehnen und Bänder überlastet. Sie fördern Arthrose und können ein Reißen der Sehnen und Bänder verursachen.
Durch die linearen Bewegungen der Hinterpfoten während des Schwimmens werden die Oberschenkelmuskeln auf die richtige Weise trainiert. Starke Muskeln sorgen dafür dass das Gelenk gut aufeinander anschließt. Das ist wichtig für eine gute Entwicklung der Hüften.
Schwimmen in ruhigem Wasser ist gut für das Stärken der Bauch- und Rückenmuskeln des Hundes mit einem langen Rücken, wie beim Dackel. Beim schwimmen hat der Hund den Vorteil, dass das Wasser teilweise das Gewicht aufhebt das am Rücken hängt, wodurch die Wirbelsäule weniger belastet wird.
Strömendes Wasser massiert die Muskeln.
Das salzige Wasser vom Meer hilft bei vielen Formen von Hautkrankheiten und kann diese auch vermeiden.
Welche Hunde dürfen oder können nicht schwimmen?
Hunde unter einem halben Jahr.
Hunde, die durch Wasser Last mit Ohren oder Durchfall mit erbrechen haben.
Hunde: mit einer kurzen Schnauze z.B. die englische Bulldoge und der Boston Terrier und Hunde mit kurzen Pfoten und einem schweren Körper z. B der Bassett.
Hunde die versessen auf Wasser sind und tauchen aber nicht können schwimmen. Also schauen Sie ob Ihr Hund schwimmen kann und sein Kopf über Wasser bleibt. Schwimmen ist nicht allein mit den Vorderpfoten zappeln. Auch die Hinterpfoten müssen kräftige vorwärtstreibende Bewegungen machen.
Wann sollten Sie Hunde nicht schwimmen lassen?
Nicht im sehr kalten Wasser, denn dann können die Muskeln verkrampfen.
Nicht in Gräben oder kleinen Pfützen.
Nicht wenn das Wasser vom Meer am Ende des Sommers so aufgewärmt ist und einen Algenwuchs hat. Hier können Hunde Juckreiz von bekommen.
Nicht wenn das Meer zu rau ist oder im Fall von ablandigem Wind oder einer starken Unterströmung.
Nicht wenn der Hund Juckreiz kriegt vom salzigen Wasser des Meeres oder den Hund direkt nach dem schwimmen abspülen mit lauwarmen Leitungswasser.
Nicht wenn der Hund krank ist oder eine schlechte Kondition hat, denn schwimmen kostet viel mehr Energie als zum Beispiel neben dem Fahrrad herlaufen.
Wie lerne ich meinem Hund schwimmen?
Einen Tennisball oder einen Dummy ins Wasser werfen. Sicher, anfangs nicht zu weit ins Wasser werfen, denn der Hund muss Grund unter den Füßen fühlen können.
Zusammen mit einem anderen Hund, der versessen auf schwimmen ist, zum Schwimmunterricht gehen.
Gehen Sie zusammen mit Ihrem Hund schwimmen.
Wohlgemerkt: nie einen Hund ins Wasser werfen.
Ihren Hund nach dem schwimmen mit einem Handtuch gut trocken reiben.