Hier kommen
Hieeeeer, komm hieeeeer! Oft hören wir das Hundebesitzer rufen. Hier kommen ist ein wichtiges Kommando, es gibt Ihnen Kontrolle über Ihren Hund, wenn er entfernt ist. Für viele Hunde, scheint das "hier" rufen, nicht zu arbeiten. Der Hund kommt einfach nicht, oder nur sehr spät, wenn der Besitzer ihn ruft. Warum denn? Wie gesagt, "hier kommen“ ist ein wichtiger Befehl. Wenn Ihr Hund es gut beherrscht, können Sie ihn mit Vertrauen freilassen, ohne Leine. Denn Sie können ihn immer wieder zu euch rufen. Gut „hier kommen“ ist aber ein sehr schwieriges Unterfangen. Der Hund muss das, was er tut, wörtlich und bildlich hinter sich lassen und zu Ihnen gehen. Das ist ziemlich viel. Wir verlangen viel von unseren Hunden, wenn wir sie zu uns anrufen. Hierin liegt auch der Kern des Problems, wenn das hierher kommen nicht gut geht. Der Hund hat es nicht gut genug gelernt, wodurch das „hier kommen“ keine Gewohnheit geworden ist.
Je früher begonnen, desto besser. Ein bekanntes Sprichwort, dass im Falle des Befehls „hierher kommen“ definitiv zutrifft. Je früher Sie beginnen mit dem Erlernen des Befehls „hier kommen“, desto bessere und schnellere Resultate Sie haben werden. Ein Welpe, der gerade nur ein paar Tage bei Ihnen ist und Sie ein wenig kennenlernt, wird gerne zu Ihnen kommen. Besonders wenn Sie ihn dafür belohnen. Gehen Sie mit einem Mitbewohner oder jemand, der Ihnen helfen kann in einiger Entfernung voneinander stehen. Locken Sie abwechselnd Ihren Hund, sondern verwenden Sie dabei das Wort "hier" nicht. Versuchen Sie auch seinen Name so wenig wie möglich zu nutzen. Machen Sie sich klein, gehen Sie durch Ihre Knie und locken Sie Ihren Hund mit fröhlicher Stimme und Klänge. Wenn Ihr Hund zu Ihnen kommt, und in einem Abstand von einem Meter ist, dann sagen Sie "hier" und nehmen Sie einen Snack für Ihren Hund. Wenn Ihr Hund dann wirklich bei Ihnen ist, dann geben Sie die Leckereien als Belohnung an Ihren Hund. So hatte es für Ihren Hund Sinn zu Ihnen zu gehen und bleibt es toll für ihn. Auch wird Ihren Hund das Wort "hier" linken an das zu Ihnen kommen. Anschließend ruft Ihr Helfer dann den Hund und macht genau das gleiche wie Sie. Sie Wiederholen dies einige Male, aber vor allem bei einen jungen Hund nicht zu oft. Sie können die Übung mehrmals am Tag machen, aber halten Sie es jeder Zeit kurz. Es sollte lustig bleiben für Ihren Hund.
Wenn das „hier kommen“ gut geht, und Sie merken, dass Ihr Hund es lustig findet etwas Leckeres zu verdienen bei Ihnen, dann Sagen Sie das Wort "hier" immer etwas früher. Tun Sie dies aber langsam. Denn Sie müssen sicher sein, dass Ihr Hund wirklich zu Ihnen kommt, wenn Sie der "Komm"-Befehl verwendet haben. Wenn Ihr Hund nicht kommt, aber Sie haben trotzdem "hier" gesagt, dann wird das Wort "hier" nicht unbedingt verbunden werden an das zu Ihnen kommen. Schließlich verliert es letztendlich Kraft und wird das Befehl "Komm" eine freie Wahl sein für Ihren Hund. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie den Befehl nutzen. Das gleiche gilt für die Verwendung seines Namens. Wenn Ihr Hund zu oft seinen Namen hört, wird es immer weniger Wert für ihn haben.
Allmählich werden Sie den Abstand zwischen Ihnen und Ihrem Helfer großer machen. Sie werden auch so viel wie möglich den Ort ändern. Zuerst starten Sie drinnen in einem kleinen Abstand und dann üben Sie im Garten, auf der Straße, in den Park, das Einkaufszentrum, usw.
Wenn Sie der Abstand vergrößert haben, werden Sie es noch ein wenig schwieriger machen außen den Anblick des Hundes zu stehen. Gehen Sie zum Beispiel, gleich um die Ecke stehen und rufen Sie Ihren Hund ohne dass er Sie sieht. Beginnen Sie zunächst einmal bei einer kürzeren Distanz und bauen Sie es allmählich auf bis zu einem größeren Abstand.
Durch immer Schritt für Schritt zu üben, bauen Sie die Schwierigkeit langsam auf. Auf diese Weise bleibt es eine Herausforderung für Ihren Hund und kreieren Sie eine neue Gewohnheit. Hier kommen muss nämlich eine Gewöhnlichkeit werden, eine Automatismus. Nur dann wird Ihr Hund zu Ihnen kommen, ohne zu zögern, wenn Sie ihn rufen.
Fazit:
Hier kommen ist ein wichtiger, aber auch schwierige Übung. Es gibt Ihnen Kontrolle über Ihren Hund, wenn er entfernt und getrennt von der Leine läuft. Hier kommen muss jedoch sorgfältig gelehrt werden. Das anlernen braucht Zeit und Geduld von Sie, aber bei ein guter Ansatz werden Sie ein Hundeleben lang Freude davon haben!


