Krankheiten» Impfung beim Hund

Impfung

Eine Erörterung der Impfungen anhand von oft gestellten Fragen in der Praxis….

  • Was ist eine Impfung?
  • Wie wirkt ein Impfstoff?
  • Warum ist eine Impfung einfach ein Muss für ihr Haustier?
  • Welche Haustiere werden geimpft?
  • Gegen welche Krankheiten wird geimpft?
  • Welche Impfungen sind gesetzlich vorgeschrieben?
  • Wie wird ein Impfstoff verabreicht?
  • Wird ein Tier krank von der Impfung?
  • Wie weiss ich ob ein Tier geimpft ist?
  • EINIGE FRAGEN ÜBER IMPFUNGEN IM ALLGEMEINEN



  • Was ist eine Impfung?
    Ein Impfstoff ist ein Hilfsmittel für den Körper um sich zu schützen in Hinsicht auf bestimmte Viren oder Bakterien, die ohne den Schutz tötlich sind.
    So ein Impfstoff wird hergestellt aus einer bestimmten Anzahl oder Teilen des betreffenden Virus oder Bakterie, das verantwortlich ist für eine bestimmte Krankheit. Aber diese Viren oder Bakterien haben vorab eine gründliche Veränderung erfahren, sodass sie nicht mehr gefährlich sind.
    Dies gilt für jeden Impfstoff, sowohl für den Menschen als für das Tier.




    Wie wirkt ein Impfstoff?
    Der Impfstoff wird verabreicht, mit anderen Worten: veränderte Viren/Bakterien gelangen in den Körper.
    Sie verursachen keine Krankheit, doch stimulieren sie im Körper die Produktion von schützenden Bestandteilen, die sogenannten Antistoffe
    Diese Antistoffe sind spezifisch, das heisst ein Impfstoff mit Virus X, das verantwortlich ist für die Krankheit X, wird Antistoffe im Körper produzieren, sodass das Tier/der Mensch nicht mehr anfällig ist für die Krankheit X. Doch diese Antistoffe X werden den Körper nicht beschützen gegen die Krankheit Y.
    Der Schutz, der durch einen Impfstoff erlangt wird, nimmt mit der Zeit ab und kann einzig und allein stimmuliert werden durch eine neue Impfung, die Wiederimpfung.




    Waarum ist eine Impfung einfach ein Muss für ihr Haustier?
    Sicher nicht um das Portemonnee des Tierarztes zu spicken. Denken Sie mal an Polio (Kinderlähmung) beim Menschen: diese schlimme Krankheit gehört in unserer Gegend dank effektiever Impfung von allen jungen Kindern endlich der Vergangenheit an.
    So auch für ihr Haustier: die Krankheiten gegen die geimpft wird, sind tötlich für ihr Haustier, also durch einen einfachen Stich können sie allen Kummer für ihr Haustier, sie selbst und den Haustieren von anderen vorbeugen, denn oft sind die Krankheiten äusserst ansteckend.




    Welche Haustiere werden geimpft?

  • die Gesellschaftstiere: Hund, Katze, Taube, Pferd, Kanninchen, Frettchen
  • die Zuchttiere: Kanninchen, Kanarienvögel
  • die Nutztiere: Nerze, Schweine, Kühe, Schafe, Ziegen, Federvieh


  • Gegen welche Krankheiten wird geimpft?




    HUND
    a) Hundestaupe = Carre’sche Krankheit = Distemper
    Dieses Virus greift alle Hundeartige an und ist überall auf der Welt zu finden. Das Virus wird übertragen duch Körperkontakt mit einem kranken Tier oder über Ausscheidungen womit ein Kranker in Kontakt ist gekommen. Bij Puppy’s ist die Krankheit tötlich, bei älteren Tieren verursacht es eine bleibende Invalidität (bleibende Nervenstörung) die oft Euthanasie zur Folge hat
    b) Katzenseuche = Infektionskrankheit von Hunden
    Das Virus wurde erst in 1978 entdeckt. Das virus ist tötlich (Erbrechen-Durchfall) und sehr ansteckend. Es wird übertragen über Ausscheidungen eines kranken Hundes und nicht über die Katze!!!!
    c) kennelcough = Hundegrippe = Zwingerhusten = Influenza = ansteckende Tracheo-bronchitis
    Diese Krankheit wirdt durch zwei Viren und einer Bakterie hervorgerufen. Diese Krankheit isty nicht tötlich, aber verursacht ein geschwächtes Atmungssysteem sodass das Tier chronisch hustet und anfälliger ist für Lungenentzündungen.
    d) ansteckende Hepatitis = Leberentzündung
    Dieses Virus wird unter anderem übertragen durch Urin von infizierten Hunden und Ratten und ist oft tötlich für junge Tiere, ältere Tiere haben mit chronischen Problemen zu kämpfen
    e) Leptospirose = Rattenkrankheit = Weillsche Krankheit
    Dieser Krankheitserreger wird über den Urin von indfizierten Hunden (und Ratten) übertragen. Meistens tötlich. Übrigens auch für den Menschen gefährlich.
    f) Tollwut = rabies = razernij
    Dieses Virus mit tötlichem Ausgang ist auch fúr den Menschen sehr gefährlich. Es wird durch Kontakt mit Speichel eines infizierten Tieres übertragen oder durch das Essen von Nagetierleichen, gestorben an Tollwut. Jeder Warmblüter ist anfällig. Tollwut kommt in Belgien vor im Süden des Landes, unterhalb der Maas-Samberlinie.



    KATZE

    1) Panleukopenie-Virus
    Das Panleukopenie-Virus ist verantwortlich für die Katzenstaupet oder Katzentyphus. Dieses sehr gefährliche Virus das Erbrechen, Durchfall, Dahinsiechern und oft den Tod verursacht, ist ein Virus das aufgenommen wirdt über das Maul. Das Virus ist sehr stark und kann ausserhalb des Katzenkörpers bis zu 1 Jahr überleben. Das Virus kann sich auch ganz leicht heften an Schuhsohlen, Kleidung, Hände, allerlei Materialien und wird also über grosse Abstände transportiert. Zudem sind die normalen Desinfektionsmitteln nutzlos um das Virus zu zerstören: das Virus überlebt sie beinahe allemal. Diese Geschichte um ihnen deutlich zu machen dass sie dieses Virus in ihr Haus bringen können ohne dass sie es wissen und so ihre im Haus lebende Katze infizieren können. Die Art und Weise ist vielerlei: sie treten in einen infizierten Kothaufen in einer Parkanlage, sie gehen auf Besuch in ein haus wo eine Katze lebt/lebte, die an der Katzenstaupe gelitten hat, sie benutzen einen Transportbehälter wo ein infiziertes Tier drin gesessen hat u.s.w. u.s.w. Darum ist eine Impfung gegen Katzenstaufe lebensnotwendig, auch für die im Haus lebende Katze.

     


    2) Das Leukose Virus (feline leukemie virus = FeLV)
    Dieses gefährliche Virus ist verantwortlich für eine schleppende Krankheit, die schliesslich an verschiedenen Stellen im Körper Tumore entstehen lässt und mit dem Tod endet. Das Virus wird übers Maul aufgenommen. Das Virus ist aber nicht stark in der Aussenwelt, das heisst wenn das Virus einmal ausserhalb der Katze kommt, das Virus nicht lange überleben wird: Austrocknen, gewöhnliche Desinfektionsmittel u.s.w....weren das Virus schnell abtöten. Darum können sie als Besitzer ihre im Haus lebende Katze nicht infizieren mit einem Leukose-Virus. Es ist echt Kontakt nötig zwischen infizierten und nicht-infizierten Katzen um das Virus zu übertragen. Darum ist der Leukose-Impfstoff für eine im Haus lebende Katze nicht notwendig, aber wohl für die Drausenläufer.
    3) Katzengrippe - Katzenschnupfen
    Für diese Krankheit sind zwei Viren und Chlamydien verantwortlich. Die Krankheit äussert sich durch Angreifung der oberen Atemwege: also Augen, Nase, Rachen- und Mundhöhle. Die Katze wird niesen, die Augen tränen, die Nase ist verstopft, die Mundschleimhäute sind beschädigt. Diese Krankheit ist vor allem gefährlich für junge und ältere Tiere, bei ihnen kann die Krankheit ein fatales Ende nehmen. Die Viren sind in der Aussenwelt nicht sehr stark, doch stärker dann zum Beispiel das Leukose-Virus. Die Möglichkeit besteht, dass sie ihre im Haus lebende Katze infizieren können. Gehen sie auf Nummer sicher und lassen sie ihre Katze gegen den Katzenschnupfen impfen. Es ist übrigens so, wenn das Tier einmal infiziert war, die Krankheit oft chronisch anwesend bleibt. Also, besser vorbeugen dann heilen.  

     


    4) FIP: Feline Infektiöse Peritonitis (ansteckende Bauchfellentzündung)
    Sobald die Katze infiziert ist, kann es Jahre hindurch im Katzenkörper anwesend bleiben, um dann erst seine verwüstende Arbeit zum Ausdruck kommen zu lassen. Sobald das Tier äusserlich Krank ist, ist es dem Tode geweiht.
    Wie sich das Virus gerade von einer kranken auf eine gesunde Katze überträgt, ist immer noch nicht deutlich, aber glücklicherweise ist das Virus ausserhalb des Katzenkörpers sehr schwach.
    Die Hände gründlich desinfektzieren, ebenso wie die Schuhsohlen!! Ist nach Kontakt mit einem infizierten Tier genug um das Virus zu vernichten. Sie werden also ihre im Haus lebende Katze nicht infizieren können und ist ein Impfstoff gegen FIP nicht notwendig für das im Haus lebende Einzeltier, aber wohl für den Draussenläufer.
    5) Gegen andere gefährliche Viren bei der Katze, so als das FIV (Feline Immundefizienz Virus), und das Aujeszkysche Virus existieren noch keine Impfstoffe.  


    6) Tollwut (Rabies, Lyssa)
    Und das letzte wichtige Virus ist die Tollwut (Rabies, Lyssa) Dieses Virus können sie nicht übertragen auf ihre im Haus lebende Katze, aber weil es ein sehr gefährliches Virus ist, auch für den Menschen, ist Impfung dagegen verpflichtet im südlichen Teil des Landes (unter der natürlichen Grenze der Maas-Samberlinie) und wenn sie ihre Katze auf einen Camping oder ins Ausland mitnehmen.
    Im Vlämischen Teil des Landes herrscht (noch) keine Rabies und ist Impfung dann auch nicht verpflichtet.




    Kanninchen
    Wie der Hund und die Katze, muss auch das Kanninchen geimpft werden: der Schutzbrief um bestimmte (tötliche) Krankheiten nicht zu bekommen.
    Es geht hier um die Kanninchenkrankheit schlechthin: die Myxomatose, und die mehr rezente (und weniger bekannte) Krankheit (1ster grosser Ausbruch in 1989): Viral Hemorrhagic Disease (Chinaseuche), in verständlicherer Sprache: blutige Darmentzündung.
    Diese 2 Erkrankungen werden verursacht durch Viren und sobald das Kanninchen ergriffen ist, verlaufen diese Krankheiten meistens fatal. Aber glücklicherweise existieren sehr wirksame Impfstoffe um die Tiere davor zu beschützen.

     


    a) Myxomatose
    Diese Krankheit kennt ungefähr jedermann. Ursprünglich kam diese Krankheit nur in Süd-Amerika vor. In 1898 wurde das Virus zum erstenmal isoliert. In 1950 brachte man mit Absicht das Virus nach Australien, um dort die grosse Überpopulation von Kanninchen einzudämmen.
    Auch in Europa wurde das Virus mit Absicht eingeführt (1952) um an bestimmten Orten Kanninchen auszurotten. Leider ist das Virus sehr ansteckend, sodass die Krankheit sich schnell ausbreitet und so Kanninchen angreift und tötet, die eigentlich nicht ausgerottet werden müssen.
    Zum Glück gibt es allmählich Kanninchen die immun sind gegen die Krankheit: die natürliche Abwehr ist erblich, sodass langsaam aber stetig die Anzahl resistente Kanninchen wächst.
    Viele Leute denken dass ihr Kanninchen keine Myxomatose bekommen kann, weil sie nicht in Kontakt kommen mit andere Kanninchen. Dies ist ein grosses Missverständnis. Die Krankheit wird nähmlich durch Mücken, Fliegen, Flöhe und Zecken übertragen und die Tierchen sind nun einmal überall! Die Sommerperiode, wenn diese Parasieten am Zahlreichsten sind, ist die gefährliche Periode für Myxomatose.

     


    Die beste Zeit um zu impfen ist dann auch Mei – Juni. Jedes Kanninchenälter als 6 Wochen, kann ohne Gefahr geimpft werden, es sei denn dass das Tier trächtig ist. Die impfung besteht aus einer einfachen Injektion unter die Haut des Kanninchens und muss jährlich wiederholt werden. Und vorbeugen ist besser als heilen, weil ein Heilmittel existiert nicht, ausser das Tier durch Euthanasie von seinem Leiden zu erlösen. Myxomatose ist ja eine sehr schmerzhafte Krankheit.
    Nach einer Inkubation von 3 bis 5 Tagen bekommt das Kanninchen Beschwerden in Form von Entzündungen unter der Haut (Blasen): erst an den Augen und dem Rest des Kopfes. Die Augen verkleben, es entstehen Krusten auf der Nase, Blasen entstehen in den Ohren.
    Das Kanninchen niest und hustet. Der Kopf schwillt an, was sehr schmerzhaft ist, und dadurch kann das Tier nicht mehr Essen und Trinken. Das Sterben tritt nach einigen Tagen ein. Noch kurz zu vermelden das Myxomatose einzig und allein bei Kanninchen vorkommt und nicht ansteckend ist für ander Tierarten oder den Menschen.

     


    b) Viral Hemorrhagic Disease (Chinaseuche)
    Diese Viruskrankheit ist noch sehr jung und aus Spanien in unsere Gegend herübergeweht. Die Krankheit ist gnadenlos und ansteckend. Das Virus macht die Darmschleimhäute des Kanninchens unwiderruflich kaputt, sodass das Tier einen blutigen Durchfall aufweist und frei schnell stirbt. Die Krankheit kann sich manchmal so schnell evolvieren, dass der Besitzer nicht mal Symptone wahrgenommen hat und das Kanninchen tot in seinem Käfig findet. Heilung ist nicht möglich, auch durch den schnellen Verlauf der Krankheit. Darum wieder die Devise: Besser vorbeugen als heilen. Vorbeugen kann man indem man das Tier impfen lässt. Dies geschieht wiederum durch eine subkutane Injektion. In gefährlichen Gegenden wird das Kanninchen am Besten alle 6 Monate geimpft, in alle anderen Fällen reicht eine jährliche Wiederholung. Noch kurz zu erwähnen, dass Kanninchen solche Injektionen als völlig schmerzlos empfinden. Ab und zu sieht man an der Einstichsstelle in der Haut einen kleinen Hobbel entstehen, der nicht schmerzhaft ist und im Verlauf einiger Wochen verschwindet.  



    FRETTCHEN:
    Das Frettchen wird gegen die Hundekrankheit (siehe Hund), Parvo (siehe Hund) geimpft. Die Frettchen die auch nach draussen gehen werden ausserdem noch gegen die Rattenkrankheit (siehe Hund) geimpft




    KANARIENVOGEL
    Einige Züchter und Expositionsliebhaber impfen ihre Kanarienvögel (-artigen) gegen die Pocken. Für einen Kanarienvogel im Wohnzimmer ist das Risico viel kleiner dass sie in Kontakt kommen mit der Krankheit.




    TAUBEN

     

    A) Salmonellose = Paratyphus
    Sehr ärgerliche Bakterie für jeden Taubenschlag: Ausgewachsene Tauben geraten in eine sehr schlechte Verfassung (schlimm bei Flugtauben) und die jungen sterben. Geimpft wird vorallem in Problemtaubenschlägen




    b) Paramyxo Viren = Pseudovogelgrippe
    Das Virus ist das meist gefürchtete in jedem Taubenschlag. Nervöse Störungen und eventuell der Todt treten auf. Alte und junge Tauben müssen jährlich geimpft werden.




    c) Pockendiphtherie
    Dieses Virus ist nicht so schlimm für die Taube selbst, aber ein Taubenschlag, der infiziert ist mit den Pocken darf sicher nicht fliegen, was die ganze Flugsaison für den Taubenliebhaber vergällt. Eine jährliche Impfung beugt solche unangenehmen Überraschungen vor.



    Welche Impfungen sind gesetzlich vorgeschrieben?
    Die gewöhnlichen Impfungen sind nicht gesetzlich vorgeschrieben: sie tun dies aus Liebe zu ihrem Tier, um es allerlei Unannehmlichkeiten zu ersparen und um Tier von anderen Leuten nicht in Gefahr zu bringen. Anders ist es bestellt wenn ihr(e) Hund/Katze in eine Tierpension kommt während ihres Urlaubs: Jede Pension wir von ihnen verlangen dass ihr Tier korrekt geimpft und entwurmt ist, weil es sonst eine Gefahr für sich selbst und den anderen Tieren in der Pension ist. Die einzige gesetzlich vorgeschriebene Impfung ist der Impfstoff gegen Rabies=Tollwut, eine sehr gefährliche Krankheit für alle Warmblüter, inklusief des Menschen, mit tötlichem Ablauf. Wenn sie mit ihrem Haustier auf einen Campingplatz wo dann auch fahren, in den Urlaub in die Ardennen (unterhalb der Maas-Samber-Linie) fahren ode rins Ausland, muss das Tier geimpft werden. Dies mus seinen Monat vor ihrer Abreise geschehen und sie empfangen einen offiziellen Beweis davon. Diese Massnahme wurde getroffen um nicht nur ihr Tier und sie selber zu beschützen, sondern auch um Verbreitung der Krankheit entgegen zu wirken.




    Wie wird ein Impfstoff verabreicht?
    Dies geschieht ganz einfach über eine Injektion oder der Tropfenmethode. Der Impfstoff wird unter die Haut des Tieres gespritzt, was volkommen schmerzlos ist. Einzig und allein die Kälte des Impfstoffes (Impfstoffe müssen im Kühlschrank bewahrt werden) dürfte dem Tier manchmal Reaktionen entlocken. Die Tropfenmethode bei der Katze (gegen Katzenschnupfen und FIP) oder beim Hund (gegen Zwingerhusten) beinhaltet, dass eine bestimmte Menge Flüssigkeit in die Nasenlöcher getröpfelt wird. Auch bei Tauben kann der Impfstoff gegen die Paramyxo Viren in die Nasenlöcher und Augen getröpfelt werden.




    Wird ein Tier krank von der Impfung?
    In der Regel nicht. Ein Impfstoff wirkt ja nur stimulierend auf die Abwehr des Tieres. Natürlich darf eine Impfung niemals an kranke oder geschwächte Tiere verabreicht werden. In seltenen Fällen kann das Tier allergisch auf die Injektion reagieren, was sich äussert durch anschwellen der Augenlieder und Lippen, Juckreiz, Atmungsproblemen oder einem akuten Schock. Es spricht für sich das dies tierärztliche Interventionen fragt. Ab und zu zeigt das geimpfte Tier ein paar Tage nach der Impfung eine sogenannte Abwehrreaktion, was sich äussert mit Fieber und allgemeinem Krank sein. Dies ist von vorübergehender Art.




    Wie weiss ich das sein Tier geimpft ist?
    Sie kaufen einen Puppy/Kitten/Hund/Katze. Äusserlich ist es nicht wahr zu nehmen ob das Tier geimpft ist. Die einzige Manier um dies mit Sicherheit zu wissen zu kommen, ist über eine Blutuntersuchung, die recht kostbar ist. Aber wenn das Tier geimpft wird, wird immer durch den behandelnden Tierarzt ein Buch mitgegeben, worin die Identifikation des Tieres beschrieben ist und an welchem Datum, welche Impfungen verrichtet wurden. Somit können sie anhand der Daten entnehmen, unter Berücksichtigung des Alters des Tieres, wann es Zeit ist für die Wiederholungsimpfungen.
    Wird kein Impfbuch mitgegeben bei ihrem soeben gekauften Tier, seien sie dann überzeugt, trotz aller schönen Worte des Verkäufers, dass das Tier niemals geimpft ist und dann müssen sie die Impfungen verabreichen lassen. Und selbst wenn das Tier doch geimpft war, eine Wiederholungsimpfung innerhalb sehr kurzer Zeit ist absolut harmlos.



    EINIGE FRAGEN ÜBER IMPFUNGEN IM ALLGEMEINEN

     



    Darf eine Impfung egal zu welchem Zeitpunkt gegeben werden?

    Nein, es gibt einige Bedingungen.
    Als erstes: das Tier muss eine gute Kondition haben, also darf absolut nicht krank sein. Eine Impfung verlangt ja eine aktieve Abwehr des Körpers um Antistoffe gegen die Krankheitserreger anmachen zu können. Ein krankes Tier hat entweder eine geschwächte Abwehr oder die Abwehr ist tätig in Hinsicht auf die Krankheitserreger, die das Tier nun krank machen. Dann einen Impfstoff zu verabreichen ist eine schwere Belastung für die Abwehr, die doch schon ganz und ga ram “kämpfen” ist: entweder wird das Tier dann noch kränker, oder der Impfstoff schlägt nicht an, und ist das Tier trotz der Impfung noch nicht geschützt in Hinsicht auf die obengenannten Krankheiten.




    Als zweites: das Alter
    Ein Puppy oder Kitten impfen bevor es 6 Wochen alt ist, hat keinen Zweck. Denn solch junge Tiere kriegen Antistoffe vom Muttertier über den Mutterkuchen und/oder der Muttermilch. Wenn man einen Impfstoff verabreicht, wenn solche Antistoffe (mütterliche Antistoffe) im Körper von so einem jungen Ding zirkulieren, werden die Antistoffe den Impfstoff vernichten, sodass das Tierchen keinen Schutz gegen den Impfstoff bekommen wird. Die mütterlichen Antistoffe verschwinden langsam aus dem Körper des Puppys/Kitten. Das Alter indem diese verschwinden variieren: zwischen der 6. Und 12. Lebenswoche sind die mütterlichen Antistoffe verschwunden und erst dann wird die Impfung nützliche Arbeit verrichten. Das Problem ist, dass man nicht am Tier sehen kann (ausser über eine sehr teure Blutuntersuchung, die selten gemacht wird) ob die mütterlichen Antistoffe verschwunden sind: bei dem einen Tier ist das in der Tat bei 6 Wochen, bei dem anderen Tier ist dies in der 12. Lebenswoche. Und darum müssen junge Tiere minimal 2x geimpft werden: die sogenannte Baby-Impfung und die Wiederholungsimpfung. Bei Kitten wird dies in der 9. Und 12. Lebenswoche gemacht, bei Puppys in der 6., 9. Und 12. Lebenswoche.




    2) Bietet eine Baby-Impfung völligen Schutz?
    Nein, und zwar aus dem Grund, der besprochen ist in Frage 1. Darum müssen sie als Besitzer doch noch sehr vorsichtig sein mit ihrem Puppy/Kitten. Kitten behalten sie an Besten im Haus, sodass sie nicht in Kontakt kommen mit andere Katzen oder Ausscheidungen von anderen Katzen. Selbst meiden sie am Besten auch andere Katzen, vor allem wenn sie nichts über deren Gesundheit wissen.
    Puppys dürfen nicht auf Hundewiesen, wo eine grosse Konzentration Hunde (und Aussscheidungen!) sind. Beim Auslassen gut aufpassen, dass der Puppy nicht an Ausscheidungen und/oder Urin von anderen Hunden schnüffelt.
    Beachten sie selbst auch die nötige Achtsamkeit und Hygiene, wenn sie Kontakt mit anderen Hunden gehabt haben, ehe sie ihren Puppy manipulieren. Diese Achtsamkeit hantieren sie, bis ihr Puppy/Kitten die Wiederholungsipfung in der 12. Lebenswoche gehabt hat. Die Baby-Impfung bietet Schutz, aber nur teilweise.




    3) Warum ist eine Wiederholungsimpfung nötig?
    a) Die Wichtigkeit der Wiederholungsimpfung in der 12. Lebenswoche ist in der Frage 1. Und 2. Erläutert.
    b) Die Impfungen müssen jährlich wiederholt werden, eine sogenannte Wiederholungsimpfung. Es ist so, das sein Impfstoff Schutz bietet, der ungefähr ein Jahr lang wirksam bleibt.
    Wird eine Impfung nach einem Jahr nicht wiederholt, dann wird der Schutz langsam bis auf null abnehmen.
    Bei Impfungen beim Menschen müssen auch Wiederholungen stattfinden, z.B. die Grippeimpfung jährlich, und die Tetanusimpfung alle 5 Jahre. Es ist so dass einige Fraktionen in einem Impfstoff (z.B. die Fraktion der Rattenkrankheit beim Hund) eine ländere Immunität bieten als ein Jahr und dass man die Fraktionen dann nur alle 2 bis 3 Jahre verabreichen müsste. Aber wiederum kann man dies dem Tier nicht “ansehen”, ob es noch immun ist, es sei denn über teure Blutuntersuchungen. Darum weren die Impfstoffe sicherheitshalber jährlich in einem sogenannten “Cocktail” (eine Mischung von verschiedenen Krankheitserregern) verabreicht.

     

     4) Benötigt ein älteres Tier noch Impfpungen?
    Besitzer sind häufig ängstlich um ein älteres Tier impfen zu lassen, oder denken, dass das überhaupt nicht mehr nötig ist.
    Gewiss ein altes Tier benötigt es! Denn: die Abwehr bei einem alten Tier ist ja nicht mehr so stark wie bei einem jungen Körper.
    Eine banale Erkältung bei einem alten Tier wird sich einfacher in eine Lungenentzündung entwickelen als bei einem jungen Tier: der alte Körper reagiert nicht mehr so schnell und hat weniger Wiederstand. Kurz und gut, ein älteres Tier ist anfälliger für allerlei Krankheitskeime und hat also bestimmt den Schutz eines Impfstoffe nötig. Wenn das Tier bei der Impfung gesund ist, wird es sicher keine Hemnis von dem Impfstoff erfahren.