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Klicker-Training


Ein "Klicker" ist ein Kunststoff-Streifen wo ein Bändchen Metall in sitzt. Wenn Sie Ihren Daumen auf diesem "Bändchen" drücken, hören Sie einen metallischen "Klick" (Ton). Beim Klicker-Training wird der Hund gelehrt, dass das Geräusch des Klickers heißt, dass er eine Belohnung verdient hat. Sie machen Ihren Hund deutlich, welches Verhalten Sie wollen ihn zu lernen, durch zu „klicken" gerade auf dem Augenblick dass der Hund das gewünschte Verhalten zeigt. Weil der Hund gelernt hat das Geräusch des Klickers zu assoziieren mit einer verdienten Belohnung, wird er Verhalten wofür Sie klicken, immer öfter wiederholen.

clickerWas sind die Vorteile eines Klicker-Trainings? Wenn Sie ein Hund ein bestimmtes Verhalten anlernen wollen, z.B. dass er muss sitzen, wenn Sie SITZ sagen, dann gibt es grundsätzlich zwei Methoden:

Die traditionelle Methode zur Korrektur der falschen Verhaltens Bei Verwendung dieser Methode Ihren Hund das Befehl SITZ lernen möchten, geben Sie Ihrem Hund das Befehl SITZ. Ihr Hund hat (noch) keine Ahnung, was Sie meinen, also bleibt er stehen. Nun geben Sie mit dem Leine ein Rück(chen) nach oben und / oder drücken Sie seinen Po nach unten. Der Hund lernt nun zuerst, wenn Sie SITZ sagen, danach schlechte Dinge passieren (Sie ziehen an seiner Kette und / oder drücken auf seine Rückseite). SITZ ist also nicht lustig.

In der Bildungsfase versteht der Hund immer noch nicht ganz, was gemeint ist, wenn Sie SITZ sagen. Darum versteht der Hund auch nicht warum Sie ihm korrigieren oder auf seine Rückseite drücken (was ein Hund nicht liebt). Nach einiger Zeit lernt der Hund, dass er verhindern kann dass Sie rücken oder drücken, indem er spontan sitzen geht, wenn Sie SITZ sagen. SITZ wird daher weniger störend (aber immer noch nicht toll). Die Motivation des Hundes um zu sitzen ist eine negative Motivation, das heißt, er setzt sich hin, weil sonst schlimme Dinge passieren.

Außerdem können Sie Probleme erwarten, wenn der Hund weg von Ihren Korrekturen ist. Wenn Sie der Hund lernen, um schön neben dir zu laufen, wenn Sie FOLGEN sagen, durch ihm jedes Mal, wenn er es nicht macht, eine Rücke am Leine zu geben, dann sollten Sie nicht erwarten, dass Ihr Hund lernen wird, auf Ihrem Befehl auch ohne Leine neben Sie zu laufen! Seine Motivation, um neben Ihnen zu laufen (die Verhinderung einer zerren an seiner Kette) ist tatsächlich komplett verschwunden, sobald der Leine nicht mehr an seine Kette festsitzt.

Die Klicker-Methode, bezogen auf die Kennzeichnung und belohnen des gewünschte Verhaltens. Wenn Sie nach der KlickerTraining-Methode Ihr Hund das Befehl SITZ anlernen wollen, dann geht es wie folgt. Sie haben den Klicker und die Belohnung in Ihrer Hand (Sie haben Ihren Hund die Bedeutung des Klickers bereits gelernt). Die meisten Hunde die eine Belohnung in Ihrer Hand sehen neigen selbst dazu, ob oder nach einer Weile, sich bevor Ihnen hinzusetzen. Macht Ihr Tier das nicht, dann helfen Sie ihm dabei ein wenig durch den Leckerbissen über seine Nase zu halten, und es dann langsam schräg nach oben oder nach hinten zu verschieben. Sobald der Hund sitzt "klicken“ Sie und geben Sie den Hund danach seine Belohnung. Ihr Hund wird schnell lernen, das sitzen ihm eine Belohnung ergibt.

Auf diese Weise lernt der Hund, dass tolle Dinge mit ihm geschehen, wenn Sie ihm etwas lernen wollen. Er beteiligt sich aktiv in den Lernprozess durch selbst herauszufinden, was man von ihm erwartet (durch diesen aktiven Ansatz lernt er schneller und erinnert er besser). Diese Art des Lernens ist im Einklang mit der Methode das einem Hund aus sich selbst Verhalten lernt, das heißt durch aktiv Sachen auszuprobieren und Verhalten das Erfolg hat, zu wiederholen. Diese positive Motivation ist auch da, wenn der Hund nicht angeleint ist. Der Klicker und die Belohnung mit Leckerbissen werden ebenfalls ausschließlich verwendet, um neue Verhaltensweisen zu erlernen. Wenn der Hund die Übung einmal kennt, werden die Verwendung des Klickers und die Belohnung mit Leckerbissen wieder reduziert.

Klicker-Training ist eine Ausbildungsmöglichkeit für alle Hunde (und auch für andere Tiere). Wenn der Hund einmal entdeckt hat, dass er selbst sicherstellen kann, dass er belohnt wird, wird er immer wieder versuchen um genau das zu tun, was der Chef von ihm will. So lernt der Hund selbst das Verhalten, dass der Besitzer will das den Hund lernt. Und das Verhalten kann von allem etwas sein; von sitzen und liegen, zum nicht an der Leine ziehen, folgen, nicht aufspringen, hier kommen oder zu seinen Platz gehen!

Was ist denn falsch mit der Nutzung der Drosselkette? In Hundebücher und auf Hundeschulen, wo die Verwendung von Korrekturen mithilfe der Drossel-Kette empfohlen wird, wird diese Methode in der Regel mit dem Hinweis, wie und wann Hunde richtig einander korrigieren. Im Folgenden finden Sie einige dieser Argumente und unsere gemeinsame Vision davon.

Oft gehörte Behauptung
"Als einer höheren Ranghöhere Hund eine Rangniedrigere korrigiert, dann bisst der Ranghöhere der andere Hund in den Nacken."

Wir sehen viele Hunde, die zusammen eine Gruppe gebildet haben. Unsere eigenen Hunde. Die Hunde von Kursisten, die für eine lange Zeit zusammen eine Trainingsgruppe bilden. Gruppen von Hunden von den Menschen, die wir beraten und wo wir Hausbesuche machen. Im Laufe der Jahre und in alle den verschiedenen Gruppen haben wir hunderte Male gesehen wie ein Hund, der Ranghöher war (oder meinte zu sein), eine (vermeintliche) Rangniedrigere korrigierte. Was wir denn sehen ist ein Hund der, mit oder ohne klare Warnsignale, blinkend schnell und oft mit viel Lärm aggressiv ist gegenüber dem anderen Hund. Meist wird dabei zwar nicht gebissen, aber lasst der korrigierte Hund sich sofort "fallen" und / oder nehmt eine unterwürfige Haltung gegenüber dem anderen an. Nach dem Austausch von Konfliktvermeidende oder im Gegenteil herausfordernde Signale, kehrt entweder die Ruhe zurück oder die Korrekturmaßnahmen führen zu einem echten Kampf, eine Bekämpfung. Bei einem (Rangordnungs-)Kampf beißen die Hunde sich gegenseitig - auch in den Hals - aber es scheint uns nicht Empfehlenswert, dass Sie mit einer Leinekorrektur einen Kampf imitieren möchten!

Ein weiteres häufig zu hörende Behauptung
Mithilfe Leinekorrekturen (kombiniert mit einer Drosselkette) können Sie den Hund schnell lernen, dass Sie ständig gefolgt werden soll (Aufmerksamkeitsübungen). Aufmerksamkeit für den Rudelführer ist eine selbstverständliche (natürliche) Sache. Deshalb bestätigen Sie auf ein für den Hund verständliche Art und Weise, Ihre Führung, durch immer wenn der (hinhaltende) Hund zu weit von Ihnen wegläuft und kein Aufmerksamkeit für Sie hat, dies mit einer Leinekorrektur zu korrigieren. Der Führer läuft prinzipiell zuerst.

Wieder schauend nach der Praxis, sehen wir sehr verschiedene Dinge. Zum Beispiel, wenn wir mit unsere eigene Hunde laufen, dann gibt es sicherlich keine bestimmte Reihenfolge, in der sie sich relativ zueinander, oder zu uns, befinden. Während des Laufens, spielend und schnüffelnd wechseln die Positionen, worin die Hunde sind, ständig.

Das Aufmerksamkeit für den Rudelführer eine natürliche Sache ist, ist zum Teil wahr. Allerdings, vom Aufmerksamkeit im Sinne von "ständig schauen nach" ist unserer Ansicht nicht der Rede, ganz im Gegenteil! Wenn eine Ranghöhere Hund seine Autorität bestätigen möchte, dann ist oft eines der Dinge, dass dieser Hund macht, den anderen starr ansehen. Der andere Hund wird, wenn er bestätigen würde dass er eine Rangniedrigere Position akzeptiert / kein Konflikt will, mit Nachdruck wegschauen vom dominanter Hund! Anschauen ist in Hundesprache, provokatives Verhalten, wegschauen ist Konfliktvermeidende Verhalten. Alles in allem ist es alles andere als offensichtlich um zu erwarten, dass Ihr Hund auf Sie sieht, als eine Bestätigung seiner untergeordneten Position!

Auch die Behauptung, dass es natürliche Verhalten ist, dass einer Ranghöheren vorauf lauft und die Rangniedrigeren ihm oder ihr folgen, wird ständig entkräftet von allem, was wir sehen geschehen in Gruppen von Hunden. Außerdem, wenn Sie Ihr selbst betrachten: Hat Ihr Hund Sie als Führer / Ranghöhere akzeptiert? Wenn Ihre Antwort darauf Ja ist, dann ist unsere nächste Frage: Wo lauft Ihr Hund gegenüber Sie, wenn er hingehalten ist und / oder drinnen ist? Regelmäßig für Sie hin? Und untergräbt er damit Ihre Autorität? Nein, natürlich nicht!

Selbst wenn Sie davon ausgehen dass die Aufmerksamkeit für den Rudelführer eine natürliche, selbstverständliche Sache sei, dann geht es, unserer Meinung nach, wirklich zu weit um das zu übersetzen in "Der Hund muss innerhalb der Länge der Leine kontinuierlich und automatisch Aufmerksamkeit für mich haben". Wir haben noch nie einen dominanten Hund gesehen, die das von einem Rudelgenosse verlangte. Es ist auch völlig unlogisch, um bei einem eine hinhaltende Hund, anzunehmen, dass ein wachsames Auge auf alle Ihre Schritte eine Natürlichkeit sei, während Sie zu Hause wäre wahrscheinlich sehr nervös sein würde, wenn Ihr Hund dies ständig tun würde ...

Abschließend:
wir sind nicht grundsätzlich gegen jede Korrekturform eines Hundes. Was uns stört, ist das Leinekorrekturen mit eine Drosselkette oft in Situationen verwendet werden, in Situation in denen ein Hund in unseren Augen noch nicht recht wissen kann, was von ihm erwartet wird. Es ist aus unserer Sicht nicht selbstverständlich, dass ein Hund nicht an der Leine zieht. Und es ist nicht unbedingt eine Untergrabung Ihrer Autorität als er das tut! Es ist ganz unnatürlich, dass ein Hund lernt, Befehlen zu folgen. Dies alles, macht in unseren Augen die Drosselkette als ein Werkzeug, um einen Hund zu lernen Befehle zu folgen, oder das (noch) nicht folgen der Befehle zu verlernen, als eine unehrliche Mittel.

Wenn Ihr Hund etwas tut, wobei er Ihre Position als Führer nicht respektiert, dann kann eine Berichtigung (mit oder ohne Drossel-Kette) gerechtfertigt sein. Obwohl es in unserer Erfahrung nicht nötig ist, um es soweit kommen zu lassen, wenn Sie immer konsequent sind (persistent, ohne Rückgriff auf Strafe) für Ihren Hund und ein Vertrauensverhältnis aufgebaut haben. Eine Korrektur (mit oder ohne Drosselkette), um Ihr Hundes Verhalten zu lernen oder verlernen, dass mit Ihre Führungsrolle nichts zu tun hat, ist in unseren Augen nicht selbstverständlich, gegen die Natur des Hundes und daher nicht gerechtfertigt!