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Traunstein: Freilaufende Hunde töten Reh

Im Stacheldraht verfangen und totgebissen


Bergen. Im Bergener Jagdrevier beim Erholungsgebiet "Bergener Moos" haben Tierschützer ein totes Reh gefunden und den Jagdpächter verständigt. Den Spuren nach wurde die Rehgeiß von Hunden gehetzt, hat sich dann in einem Stacheldraht verfangen und wurde neben dem Zaun schließlich zu Tode gebissen. Die Polizei weist darauf hin, dass es verboten ist, Hunde unbeaufsichtigt in einem Jagdrevier laufen zu lassen. Die Jäger sind nach dem Jagdgesetz zum Schutz des Wildes gegen wildernde Hunde verpflichtet.

Das beinhaltet im Extremfall auch die Tötung des Hundes. Oft fangen die Jäger den Hund aber ein und bringen ihn der Polizei. Bei aggressiven Tieren ist das jedoch nicht zumutbar.


Gerade jetzt im Herbst sammeln, so die Polizei weiter, die Wildtiere ihre Kräfte, um gut durch den Winter zu kommen. Sie sind daher etwas träger als sonst und somit leichte Beute für wildernde Hunde, erst Recht, wenn mehrere Hunde an der Hetze beteiligt sind. Nicht nur aus Tierschutzgründen, sondern schon im eigenen Interesse sollten Hundehalter deshalb dafür sorgen, dass sie ihre Tiere ständig unter Aufsicht haben. Im Zweifel sollten die Hunde angeleint werden.



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