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Alaskan Malamute

Der Alaskan Malamute ist der wohl größte und schwerste Schlittenhund. Man nennt ihn auch die Frachtlokomotive des hohen Nordens. Der Alaskan Malamute ist nicht gezüchtet worden um große Geschwindigkeiten zu erzielen. Als Lastenzieher und Träger ist er jedoch unschlagbar.
Den Namen Malamute hat die Rasse von den Malamuten, einem Stamm der Inuits. Die Hunde begleiteten ihre Menschen beim Jagen und Fischen. Der Alaskan Malamute ist ein freundlicher Arbeitshund der als erwachsener Hund sehr würdevoll wirkt. Dem Menschen gegenüber zeigt er sich freundlich und sehr verschmust.
 

Durch die Wanderung der Basken durch die Kontinente sind viele verschiedene Hütehundrassen an der Entstehung des Australian Shepherd beteiligt: Langhaar-Collie, Kurzhaar-Collie, Deutscher Schäferhund, Pyränean Schäferhund, Australian Cattle Dog, Australian Kelpie.
 
Das Leben dieser Hunde war ohne Komfort und voll von Mühsal. Sie waren wiederstandsfähige, zähe Individuen verbunden mit einer hohen Anpassungsfähigkeit. Sie besaßen einen intensiven Hüteinstinkt verbunden mit einer starken Ergebenheit für ihren Besitzer. In der amerikanischen Öffentlichkeit wurden die Hunde in den 50'ern und 60'er Jahren durch Jay Sisler bekannt, der durch eine Trick-Dog Nummer mit Sisler's Shorty und Sisler's Stub Aufsehen erregte.
Zweimal im Jahr wirft er sein Fell ab. Da muss er häufig gebürstet werden. Es sind Unmengen von Haaren, die hier zusammen kommen.
Man kann diese prima zum wattieren von warmen Jacken gebrauchen, oder Pullover aus der Wolle stricken, Allerdings ist das nichts für Empfindliche.
Malamuten sind arbeitswillige Hunde und brauchen viel Beschäftigung und Auslauf. Nur spazieren gehen, dürfte als Beschäftigung nicht ausreichen. Der Alaskan Malamute ist ein Arbeitshund, ein Schlittenhund, als solcher braucht er eine argerechte Beschäftigung.
Schlittenhundesport mit dem Alaskan Malamute
Der Alaskan Malamute ist und war ein Gebrauchshund und seine Leistungsbereitschaft hängt grundlegend mit ihrer Arbeitsverwendung zusammen. Wer also seinen Alaskan Malamute eine rassegerechte Beschäftigung bieten will, kommt um den Schlittenhundesport mit ihm nicht herum.
 
Für Schlittenhunderennen gibt es genau festgelegte Regeln. Die Rennen werden jeweils in wenigstens zwei Läufen ausgetragen und sind nach Rassen und Gespanngrößen unterteilt, wobei die gefahrene Gesamtzeit über die Platzierung entscheidet.
 
Der körperlichen Konstitution und Kondition der Hunde wird dabei besondere Beachtung geschenkt. Denn: Es dürfen nur gesunde und trainierte Tiere eingesetzt werden, die mindestens fünfzehn Monate alt sein müssen.
Die Gespanne werden vom Schlittenhundeführer - auch Musher genannt – nur mit Kommandos gelenkt. Deshalb ist bei größeren Gespannen, ein gut ausgebildeter Leithund entscheidend für die Leistungsfähigkeit des gesamten Teams.
Während die Streckenlängen bei den so genannten Sprintrennen je nach Gespanngröße zwischen fünf und zwanzig Kilometer liegen, werden auf Middle – Distance – Rennen zwischen dreißig und vierzig Kilometer zurückgelegt.
Schlittenhunde können jedoch weitaus längere Strecken laufen. Die Longtrail – Strecke beträgt daher bis zu sechzig Kilometer an einem Tag. Dabei unterscheidet eine Besonderheit den Longtrail von den Sprint oder Middle – Distance – Rennen: Die Nacht zwischen den Renntagen wird von den Hunden und Mushern draußen verbracht.
Neben Rennen richtet insbesondere der Deutsche Club für Nordische Hunde e.V. (DCNH) auch Touren und Vielseitigkeitsläufe aus. Diese beiden Angebote sind speziell auf die besonderen Eigenschaften des Alaskan Malamute, die sich vor allem durch die Arbeitsleistung vor dem Schlitten oder Wagen im schwierigen Gelände offenbaren, abgestimmt: Ausdauer, Kraft, Arbeitswillen, Härte und Führigkeit.
Die Schnelligkeit spielt dabei auf Touren keine Rolle. Und Gemeinsamkeit wird groß geschrieben: Man startet, fährt und beendet die Tour gemeinsam. Die Strecken sind unterschiedlich schwierig und liegen je nach Trainingsstand der Hunde in der Regel zwischen zwanzig und sechzig Kilometer am Tag. Es gibt natürlich auch noch längere Strecken.
 
Der Vielseitigkeitslauf ist eine Art Mischung aus einem Sprintrennen und einer Tour. Es werden auf einer zuvor festgelegten Strecke mehrere Hindernisse aufgebaut, die von den Hunden und dem Musher zusammen bewältigt werden müssen. Hierbei ist Schnelligkeit nicht allein entscheidend. Vielmehr steht die Bewältigung der gestellten Aufgaben im Vordergrund.
Im Sommer wird ein Malamute etwas träger. Mit unseren Temperaturen kommt er aber sehr gut klar. Auch in Alaska gibt es kurze warme Sommer mit Temperaturen bis zu 25°. Dort nutzen die Tiere diese Zeit zum Energie tanken, denn der nächste Winter kommt bestimmt. In seiner Heimat war der Alaskan Malamute im Sommer oft sich selbst überlassen. Er jagte kleines Wild und fraß so ziemlich alles, was ihm vor die Schnauze kam.
 
Unsere Malamuten liegen auch gerne mal in der Sonne, meist auf dem Rücken und lassen sich den Bauch bescheinen. Allzu große sportliche Aktionen sind in der warmen Jahreszeit natürlich tabu. Aber über schöne lange Spaziergänge oder ein leichtes Training am Abend, oder am frühen Morgen freuen sich diese Hunde natürlich sehr.
Auf jeden Fall braucht ein Malamute reichhaltiges Programm, ansonsten könnte er auf „dumme“ Gedanken kommen und sich anderweitig beschäftigen. Im Garten gräbt der Malamute auch gerne einmal Löcher. Ich weiß nicht, ob Sie diese Art der Gartengestaltung lieben.
Fazit
Ein wundervoller Hund, aber nicht für Jedermann. Bevor Sie sich für einen Malamute entscheiden, überlegen Sie daher gut, ob Sie genug Zeit für ihn haben. Einiges soll noch erwähnt werden. Der Alaskan Malamute sollte im Gelände nicht von der Leine gelassen werden. Zwar gibt es Ausnahmen, sie sind aber selten und nicht die Regel. Die Wahrscheinlichkeit, dass er seiner Jagdleidenschaft frönen würde ist sehr groß. Im günstigsten Fall warten Sie lange, bis er wieder zu Ihnen zurück kommt. Ebenso muss man beim Füttern aufpassen. Der Hund scheint einfach nie satt zu werden und verschlingt alles was er bekommt. Früher musste er auch auf Vorrat fressen, denn er wusste ja nie, wann es das nächste Mal was gab. Seiner Figur bekommt dieser Urtrieb allerdings gar nicht.
Alles zusammengefasst ist der Malamute ein nicht immer ganz einfacher Hausgenosse. Ein Hund für Kenner und Liebhaber. Wenn Sie immer noch Interesse an einem Alaskan Malamute haben, oder noch Fragen offen sind, wenden Sie sich an uns, entweder per Mail, oder per Telefon. unsere Hunde empfangen auch gerne Besuch.


Beitrag von Alaskan Malamute Zwinger : Of Arctic Flowers - © 2007