Rangordnungsbestätigende Handlungen
1) Der Chef isst vor dem Hunde. Als der Hund zur gleichen Zeit mit der Familie essen erhaltet, achten Sie dann immer darauf, dass der Hund nach dem Familie isst. Der Hund ist in der Rangordnung niedriger als der Chef und isst deshalb später, der Ranghöheren isst immer früher! Dies können Sie auch machen durch der Futtertrog des Hundes, mit Futter zu füllen, dann in Gegenwart des Hundes über seine Futtertrog ein Keks oder ein Cracker zu essen und dann der Futtertrog am Hund zu geben.
2) Der Hund liegt nicht auf dem Sofa und schläft nicht im Bett. Der Rangordnungshöhere hat immer die besten und höchsten Stellen; das Sofa und das Bett also. Er akzeptiert daher dort keine Rangordnungsniedrigere Rudelgenossen.
3) Der Führer entscheidet, wann, was und wie lange sie spielen und gewinnt das Spiel. Spielen ist eine risikoarme Form der Aggression, was für den Führer Spaß ist, hat für den Hund immer Hintergedanken. Es ist daher wichtig als Führer während dem Spiel buchstäblich alle Fäden in der Hand zu halten und immer das Spiel und das Spielzeug zu gewinnen.
4) Der Führer geht immer eher durch eine Tür als der Hund. Der Rangordnungshöhere geht immer vor dem Rangordnungsniedrige, vor allem durch schmale Durchgänge wie Türen. Bringen Sie Ihrem Hund darum ein Wartbefehl an, er muss warten, bis der Führer für ihn gegangen ist.
5) Der Hund geht immer auf der Seite für den Führer. Der Rangordnungshöhere hat immer der Vorfahrtsrecht, so dass, wenn der Hund in die Quere ist, muss er Platz machen für den Anführer muss zu geben, der Rangordnungsniedrige macht immer Raum für den Rangordnungshöhere.
6) Der Führer bestimmt immer den Weg beim Gehen. Der Rangordnungshöhere (der Dominante) bestimmt immer die Route, die Rangordnungsniedrigeren gehen mit dem Rangordnungshöhere mit. Der Hund folgt also immer der Anführer und bestimmt selbst keine Route.
7) Der Hund bekommt nichts umsonst. Der Rangordnungshöhere hat immer die Kraft über dem Essen; er bestimmt wenn die Rangordnungsniedrigeren etwas haben können. Der Hund erhält von uns (der Rudelführer) nie Lebensmittel (Kekse usw.), ohne dass er dafür etwas getan hat (sitzen, liegen, Pfote geben, usw.). Wir bekräftigen daher unsere Macht über das Hundefutter.
8) Der Hund muss jedem gegebenem Befehl folgen. Die Rangordnungsniedrigeren gehorchen immer der Rangordnungshöhere. Wenn Sie sehen dass der Hund einen Befehl dass sie geben wollen (z. B. das hier kommen) nicht gehorchen wird (weil er mit anderen Hunden spielt) geben Sie den Befehl dann nicht. Holen Sie den Hund und üben Sie später am Leine, während Sie den Hund unter Kontrolle haben, den Befehl erneut. Achten Sie darauf, dass, wenn Sie Befehle an den Hund geben, Kontrolle haben über dem Hund, damit er nicht Befehle ignorieren kann.
9) Der Führer bestimmt wenn der Hund Aufmerksamkeit bekommt. Der Rangordnungshöhere kann selbst entscheiden, ob er Aufmerksamkeit an den Rangordnungsniedrigeren geben möchte, wenn dieser antragt. Es ist also okay, Ihren Hund zu streicheln wenn er es anträgt, aber schicken sie ihm gelegentlich auch weg. Der Rangordnungshöhere ist berechtigt um Aufmerksamkeit zu geben, wenn er dies mag und um die Rangordnungsniedrigeren wegzuschicken, wenn er kein Sinn hat.
10) Seien Sie immer konsequent, als der Hund eines Tages am Leine ziehen darf, weil der Führer in einer guten Stimmung ist und den nächsten Tag wird er brutal korrigiert für das ziehen des Gängelbands, weil der Führer selbst nicht glücklich ist, dann ist das für einen Hund nicht zu verstehen. Wenn Sie das Verhalten korrigieren wollen, müssen Sie dies konsequent tun; (mit korrigieren werden nicht Strafe gemeint, versuchen Sie also unerwünschtem Verhalten so viel wie möglich zu ignorieren und gewünschte Verhalten zu belohnen.)
Handlungen die Sie als Führer besser nicht ausführen können ohne die Beratung und / oder Aufsicht eines Trainers oder Verhaltenstherapeuten;
* Ihre Hand flach auf die Schnauze des Hundes setzten und mit leichtem Druck ausüben
* Spielzeuge abnehmen
* Futtertrog wegnehmen


