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Australian Silky Terrier
Der Australian Silky Terrier ist ein sehr guter und gelehriger Wachhund, aber kein Kläffer. Fremden tritt er skeptisch gegenüber, bis er sie als „in Ordnung“ akzeptiert hat. Eine ordentliche Portion an Temperament hat er mit in die Wiege gelegt bekommen. Erfahren Sie mehr…
Hunde-Daten- Übersicht
Herkunft: Australien
Zucht seit ca.: Anfang 20. Jahrhunderts
Gewicht: 4,5 bis 5,5 Kilo
Widerristhöhe: 23bis 26 cm
FCI-Standard-Nr.: 236
Gruppe: 3
Sektion: 2 niederläufige Terrier
Weitere Namen: Silky Terrier, Sydney Silky Terrier, Victorian Silky Terrier
Ursprünglicher Einsatz Jagdhund, Begleithund
Heutiger Einsatz
Zucht seit ca.: Anfang 20. Jahrhunderts
Gewicht: 4,5 bis 5,5 Kilo
Widerristhöhe: 23bis 26 cm
FCI-Standard-Nr.: 236
Gruppe: 3
Sektion: 2 niederläufige Terrier
Weitere Namen: Silky Terrier, Sydney Silky Terrier, Victorian Silky Terrier
Ursprünglicher Einsatz Jagdhund, Begleithund
Heutiger Einsatz
In Australien wird der Australian Silky Terrier heutzutage im Haus eingesetzt, um genau die gleiche Arbeit zu tun, die der Australian Terrier unter dem Haus und im Garten verrichtet. Er hält Haus und Hof von Kleintieren frei! Seine Beute sind oft: Mäuse, Ratten, Käfer, Nacktschnecken, Weinbergschnecken sowie kleine und große dicke Spinnen. Meerschweinchen oder Kaninchen sind bei einem Australian Silky Terrier nicht immer sicher aufgehoben.
Geschichte und Einsatzgebiete
Geschichte und Einsatzgebiete
Die Züchter und Halter der Australian Terrier wollten die Blue-and-Tan-Farbe im Fell noch intensivieren und kreuzten den Yorkshire Terrier ein. Dabei gab es nicht nur rauhaarige sondern auch seidenhaarige Nachkommen, welche wahrscheinlich anfangs umgebracht wurden. Irgendwann kamen Züchter auf die Idee, aus diesem, wohl eher „Zufallsprodukt“, eine eigene Rasse zu züchten. Sie wollten einen „toy-dog“ – einen auf australische Verhältnisse zugeschnittenen Haushund haben. Um das Jahr 1820 wurde eine seidenhaarige Hündin nach England exportiert. Dort wurde sie mehrfach mit dem Dandie Dinmont Terrier verpaart. Später wurde noch der Skyeterrier mit eingekreuzt. Einige Nachkommen der, mit dem Dandie Dinmont Terrier verpaarten Hündin, kaufte ein Mr. McArthur Little. Er machte sich daran einen Terriertyp mit feinem, seidigem Fell zu züchten. Irgendwann wanderte er nach Australien, in die Nähe von Sydney, aus. Dort führte er seine Zuchtexperimente weiter. Er soll somit die Stammeltern des Australian Silky Terriers gezüchtet haben.


Verhalten und Charakter
Der Australian Silky Terrier ist ein sehr guter und gelehriger Wachhund, aber kein Kläffer. Fremden tritt er skeptisch gegenüber, bis er sie als „in Ordnung“ akzeptiert hat. Eine ordentliche Portion an Temperament hat er mit in die Wiege gelegt bekommen. Trotzdem hat er auch eine Eselsgeduld, Kinder liebt er sehr. Er ist kein Draufgänger oder Raufbold, wehrt sich aber durchaus auch gegen große Hunde, wenn es nötig ist. Seine Schnelligkeit und Wendigkeit lässt manch andere Hunde einfach abblitzen. Loyalität, Sinn für Spaß, Liebe und Freundlichkeit sind für den Australian Silky Terrier eine Selbstverständlichkeit. Er ist ein Familienhund der konsequent erzogen werden muss. Sein Jagdinstinkt sollte nicht unterschätzt werden. Reisen ist seine große Leidenschaft. Offen für alles Neue, ist er durch Neuerkundungen, Abenteuer, weite Wanderungen und auch Joggen nicht zu ermüden. Gerne macht er alles mit und ist sehr an seiner Umwelt interessiert.
Pflege
Pflege Der Australian Silky Terrier ist weniger pflegeintensiv, als man vielleicht auf den ersten Blick glauben mag. Man benötigt lediglich eine Bürste, einen Kamm, ein Shampoo und den dazu passenden Conditioner. Dabei empfiehlt es sich ein mildes, rückfettendes Hundeshampoo zu verwenden. In vielen Rassenbeschreibungen steht geschrieben, dass tägliches Bürsten unerlässlich sei. Davon wird abgeraten. Der Australian Silky Terrier hat nicht nur das feine, seidige Haar des Yorkshire Terriers geerbt, sondern auch das feste, robuste Haar des Australian Terriers. Somit genügt es einmal die Woche, oder seltener, die Haare zu bürsten. Um den Australian Silky Terrier standardmäßig zu trimmen, benötigt man eine Haarschere. Geschnitten werden die Haare an der Schnauze, den Ohren, der Rute und den Pfoten.
Spezifische Erkrankungen
Spezifische Erkrankungen
Der Australian Silky Terrier ist sehr robust und hat somit keine spezifischen Erkrankungen. In ganz seltenen Fällen kann eine Patella Luxation auftreten.
Betreuender VDH Verein
Betreuender VDH Verein
Klub für Terrier
http://www.kft-online.de
Autoren:
Name: Iris und Markus Eigenbrodt Zwingername: von Eigen-Brodt Anschrift: Im Wettum 10a, 74862 Binau Internetadresse: www.australian-silky-terrier.de
Autoren:
Name: Iris und Markus Eigenbrodt Zwingername: von Eigen-Brodt Anschrift: Im Wettum 10a, 74862 Binau Internetadresse: www.australian-silky-terrier.de


