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Bouviers des Flandres

Bouvier kommt aus dem Französischen und bedeutet Rinderhirt-Rinderhund. Bouvier des Flandres bedeutet Flandrischer Treibhund. Der Bouvier wird auch oft Schmutzbart genannt, weil sein Kinnbart nass wird wenn er trinkt und dadurch leicht verschmutzt.

Sein Körperbau gleicht einem soliden, „festen Klotz“, der durch seine Kraft beeindruckt. Dennoch ist er nicht zu schwer, um ihm Geschmeidigkeit und Beweglichkeit abzusprechen.
 

Der Kopf der Bouviers ist mächtig, der breite, kurze Körper steht auf muskulösen Läufen mit starken Knochen.
 
. Das Erscheinungsbild dieser Rasse ist sehr attraktiv und einzigartig: der Haarbewuchs am Kopf, insbesondere das ausgeprägte Kinn und der schwere Schnauzbart und dazu die abstehenden Augenbrauen - bewirken den „grimmigen Ausdruck“, der für die Rasse so typisch ist.

Der Bouvier steckt voller Selbstbewusstsein. Seine stämmige Erscheinung unterscheidet sich deutlich von anderen Gebrauchhunden. Seine Stärke, seine Ausdauer, sein starkes Nervenkostüm und sein ausgeglichenes Temperament sind kennzeichnend für diese Rasse.
Bouviers sind einfach tolle Hunde. Doch sollte man nicht vergessen, dass der Bouvier ursprünglich für die Arbeit gezüchtet wurde. Ihr Wille zu lernen und Freude zu bereiten ist bekannt. Aber die Bouviers wollen auch am Familienleben teilnehmen. Als Welpe sollten sie ihm volle Aufmerksamkeit schenken.
Für unerfahrene Hundebesitzer einer solchen Rasse, empfehle ich eine geeignete Welpenschule, mit anschließender Gehorsamsausbildung. Die im Übrigen für beide Teile -Hund und Mensch- viel Spaß macht. Eine konsequente Erziehung ist sehr wichtig. (Das sollte bei jedem Hund gegeben sein.) Ein typischer Bouvier kann einen sehr ausgeprägten Schutzinstinkt haben.
 
Er beschützt seine Familie und deren Eigentum. Unter Ihrer Führung lernt er Situationen konkret einzuschätzen und angemessen zu reagieren.
 
Der Bouvier sollte keine Langeweile haben, er sollte einmal am Tag einen sehr ausgedehnten Spaziergang machen. Gehen sie mit ihm neue Wege, damit er neue Eindrücke kennen lernt und seinen Forschungsdrang befriedigen kann.
 
Der Bouvier eignet sich für alle Sportarten: Agility, Zughund, Fährtenhund, u.v.m. eben ein Allroundhund. Ein Bouvier ist stets arbeitswillig, aber auch überaus verspielt und verschmust. Der Unterschied zu den anderen Hüte- und Schäferhundrassen ist der, das der Bouvier ruhig, gelassen und eher überlegt handelt.
 
Viele Rassen reagieren impulsiv, sind leicht erregbar und reagieren manchmal sogar aufbrausend. Der Bouvier hingegen lässt sich nur schwer irritieren und aus der Ruhe bringen. Doch ist er stets einsatzbereit, wenn es notwendig wird. Ein Bouvier handelt kaum ungestüm.
Deshalb halten ihn die meisten Hundeausbilder für etwas langsam. Dazu kann nur gesagt werden, der Bouvierbesitzer hat dadurch die Möglichkeit gefährliche Situationen zu vermeiden und den Hund zu beruhigen. Wegen der Gelassenheit des Bouviers ist er leichter zuführen als andere Gebrauchshunderassen
Nun zu den Nachteilen des Bouviers.

K E I N E
Ich schreibe lieber über die Unarten:
Der Bouvier hat eine starke Persönlichkeit und viel Selbstvertrauen, er ist willensstark, und auch manchmal etwas stur. Er braucht wie gesagt eine konsequente Erziehung mit ruhiger Hand. Unter den so genannten Nachteilen ist oft die Fellpflege angegeben: Der Bouvier sollte mindestens 1-2mal wöchentlich gut durchgekämmt werden.
 
Von Vorteil ist es ihn dabei auf einen geeigneten Tisch zu stellen, damit schonen Sie Ihren Rücken und Sie kommen mühelose mit der Bürste oder dem Kamm überall hin, um den Hund zu bürsten. Der Bart sollte öfters vom Schmutz befreit werden, damit er nicht verklebt. Das Trimmen des Felles sollte 4mal jährlich vorgenommen werden. Hierzu möchte ich anmerken das er unterschiedliche Meinungen dazu gibt. Ich habe mir angewöhnt bei jedem wöchentlichen Kämmen den Hund nach zuschneiden. Baden Sie Ihren Bouvier nicht öfters als notwendig. Wegen dem sehr dichten Fell bringt er schon mal etwas Schmutz mit ins Haus.

Mein Tipp: kurzes Ausbürsten des Fells, gut trocken rubbeln bei Regen, oder einfach die Pfoten abduschen.

Also Zusammengefasst:
Treue Ergebenheit zur seiner Familie bei guter Erziehung, fügsam und angepasst am Leben im Haus. Angeborene Neigung zum Beschützen und Bewachen von Haus, Hof und Familie. Kein Haarwechsel, bei regelmäßiger Fellpflege keine bzw. kaum lose Haare. Kinderfreundlich, intelligent, ausgeglichen, kurzum ein Hund mit goldenem Herz. Der Bouvier kann als Einzelhund sowie auch als Zweithund oder im Rudel gehalten werden.
Bilder und Beitrag von Bouviers des Flandres Zwinger : www.bouvierzucht.de - © 2007