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Deutschen Schäferhund

Viele Menschen waren früher mit Angst erfüllt wenn sie einem Deutschen Schäferhund begegneten , sie hatten durch seine Ähnlichkeit mit dem Wolf immer das Gefühl einem blutrünstigem Wolf zu begegnen. 1836 zeichnete ein Herr Reichenbach ein Bild von einem Altdeutschem Schäferhund. Ein großer Hund mit Zotteln , einer Sichelrute , Schlappohren. Dieser Hund wurde auch Bauernhund oder Bauerrekel Haus und Hofhund genannt.

Es ist unbestritten das zu Beginn der Reinzucht Hunde gab wie stockhaarig mit Stehohren , langhaarig mit Stehohren , stockhaarig mit Kipp oder Schlappohren , langhaarig mit Hängeohren und zotthaarige , kraushaarige.
 

 
 
An Farbe war alles enthalten was es unter Hunden gab. Reinweiß , Blumerl, Schwarz mit weißem Fleck auf der Brust , Rotschimmel und auch Schecken. Eine Einfarbigkeit war relativ selten. Am ehesten gab es kleine schwarze Hunde mit weißem Fleck auf der Brust. 1890 Standart Beschreibung aus dem Buch des SHSB in Band IV Deutscher Schäferhund: Trotz der verschiedenen Behaarung der Deutschen Schäferhunde zeigen diese ein übereinstimmendes Bild in Bewegung und Form , Haltung des Körpers. Die hochgetragenen spitzen Ohren , die gestreckte Schnauze und die abwärts getragene Rute. Die Behaarung ist rauhaarig , glatthaarig und langhaarig
Deutscher Schäferhund langhaariger Schlag
Widerristhöhe:55 - 65 cm
Gewicht:34 - 45 kg

Alter:12 - 13 Jahre
Ursprungsland: Deutschland
Fell: Langhaarig und zottelig
heute:schwarz/braun, schwarz/grau, schwarz, weiß, grau.
früher: schwarz/braun, schwarz/grau, schwarz, weiß, gelb, creme, grau ,braun.

Rassengeschichte:
Die weltweit häufigste Rasse entstand im Rahmen einer hervorragenden Zuchtprogramms, das Max von Stephanitz ca. 1880 - 1900 einleitete. Unter Verwendung von lang-, kurz- und rauhhaarigen Schäferhundschlägen aus , Thüringen, Würtenberg
 
und Bayern schufen von Stephanitz und andere engagierte Züchter den intelligenten, gehorsamen und stattlichen Deutschen Schäferhund.
 
Bis 1915 wurden sowohl langhaarige als auch rauhhaarige Schläge ausgestellt. Heute ist in den meisten Ländern nur die kurzhaarige Form als Ausstellungshund zugelassen. Allgemeines: Der römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtet von einem "wolfsähnlichen Hund im Land am Rhein". Es ist gut möglich, das der Deutsche Schäferhund und die nah verwandten holländischen und belgischen Schäferhunde schon seit Jahrtausenden weitgehend in der heutigen Gestalt existierten. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war der Schäferhund in ganz Deutschland beliebt, und er breitete sich rasch auch im Ausland aus. Die Massenzucht hat jedoch leider physische und Verhaltensprobleme geschaffen.
Arthritis der Gelenke, Augenleiden, Magen-Darm-Beschwerden und andere Krankheiten treten deutlich gehäuft auf. Ebenso häufig sind Wesensschwäche, Ängstlichkeit und Aggressivität gegenüber anderen Hunden. Das Resultat ist, das die individuelle Qualität der Tiere erheblich schwankt. Bei sorgfältiger Zucht haben wir es indes mit einer hervorragenden Rasse zu tun - ruhig, zuverlässig, gelehrig und gehorsam. Sie ist vielseitig verwendbar als Begleit-, Schutz-, Polizei-, Sanitäts-, Spür-, Blindenführhund usw. 

Beitrag von Deutschen Schäferhund Zwinger : DSH Zucht vom Ulmenhof - © 2006