Hunderasse » Gordon setter
Gordon Setter |
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Der Gordon Setter ein Gentleman der Extra-Klasse! Selbstbewußt und würdevoll. Er ist nicht nur wegen seines bestechend schönen Aussehens ein Traum. Er bezaubert durch seine edlen Charaktereigenschaften. Im Jahre 1800 wird mit der Zucht dieser schwarzen seidenglänzenden Hunde auf Gordon-Castle, Schottland begonnen. Fest steht, daß der Herzog von Gordon in Banffshire, Schottland mit der Herauszüchtung dieser jüngsten Setterrasse Anfang d. v. Jh. begann, weil er für die Jagd in dem durch Moore und Felsen schwierigen Gelände seiner Heimat einen robusten, kraftvollen Hund benötigte, der weniger schnell, doch dafür vielseitiger als seine beiden Vettern und auch für die Schweißarbeit geeignet sein sollte. Wegen ihrer großartigen Leistungen auf der Nachsuche (nach krankem, geschossenen Wild), sind sie auch heute noch bei den Jägern sehr geschätzt. Die Gründung des ersten englischen Gordon-Setter-Clubs erfolgte im Jahre 1890. Nach Deutschland gelangten die ersten Gordon-Setter etwa um die Jahrhundertwende.
Der Gordon-Setter zeichnet sich durch ein äußerst sanftes und gutmütiges, anhängliches, anschmiegsames und menschenbezogenes Naturell sowie starkes Bewegungsbedürfnis aus. Von allen 3 Setterrassen aber ist er der ruhigste und ausgeglichenste. |
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Würdevoll und souverän in seinem Auftreten, kaum jemals wild und ungestüm oder gar nervös wie manche seiner irischen Verwandten.
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Fremden gegenüber neigt er zur Zurückhaltung. Er braucht viel Menschenkontakt und persönliche Ansprache, sonst verkümmert er.
Er ist im Haus ein ruhiger und angenehmer Hund von großer Anpassungsfähigkeit. Seine Liebe zu Kindern ist unübertroffen. An seiner Familie hängt er mit großer Liebe und Treue. Der Welpe begreift schnell, was von ihm erwartet wird. Doch er darf nie mit Härte erzogen werden. Das macht ihn stur und lernunwillig. Dennoch darf man nie außer Acht lassen, daß er im Grunde seines Wesens ein passionierter Vollblutjagdhund ist. |
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Gerühmt wird seine Ausdauer und sein Durchhaltevermögen beim jagdlichen Einsatz. Das kühle Naß ist das Element, was ihn magisch anzieht.
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Er schwimmt gern und gut und stürzt sich auch bei Kälte noch in die Fluten.
Er arbeitet bei der Jagd etwas langsamer und bedächtiger als seine Verwandten und sucht etwas weniger weit, dafür jedoch zäh und ausdauernd. Er apportiert sicher und gern. Das Vorstehen und "Setzen" (Setter!) ist angeboren. Das der Gordon gute Nerven haben muß, leuchtet ein, denn ein nervöser schreckhafter Hund taugt nicht für die Jagd. Der Gordon befindet sich - auch nach Meinung vieler ausländischer Fachleute - in unserem Land auf hohem Niveau, was Schönheit und Leistungsvermögen anbelangt. |
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Es darf nur mit Elterntieren gezüchtet werden, die eine jagdliche Prüfung bestanden haben und HD-frei sind. Nur Gordon mit VDH/FCI/JGHV-Papieren entsprechen dem Zuchtziel.
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Seine Vielseitigkeit macht den Gordon auch für andere Aufgaben geeignet, bei denen er seine hervorragende Nasenveranlagung sinnvoll einsetzen kann und sein sanftes Wesen, z.B. als Fährtenhund, Rettungshund von Lawinen- oder Erdbebenopfern, sowie für therapeutische Aufgaben im Altenheim, Kindergarten, Pflegeheimen für psychisch Behinderte.
Wer einen anhänglichen und vielseitigen Hund sucht, ist mit einem Gordon stets gut beraten. Verantwortungsvolle, seriöse Züchter stehen den Interessenten zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Sie beraten, welcher Welpe entsprechend seinem Temperament und seinen ersten erkennbaren Anlagen am besten zu den Möglichkeiten und Vorstellungen seines baldigen Chefs paßt. Ebenso geben sie ausführlich Auskunft über die Aufzucht, Erziehung und Ausbildung. |
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Einige Züchter bieten Hundegeburtstage, Sommerfeste, Herbstspaziergänge, Trainingswochen zur Ausbildung für die jagdliche Brauchbarkeit, aber auch für Ausstellungen an.
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Beitrag von Gordon Setter Zwinger : Elysa's of Wickenberry - © 2006
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