Hunderasse » Siberian Husky
Siberian HuskyDas charakteristische Temperament des Siberian Husky ist freundlich, sanftmütig, aufmerksam und kontaktfreudig. Er zeigt nicht die Besitzbetonenden Eigenschaften eines Wachhundes, noch ist er allzu misstrauisch gegenüber Fremden oder aggressiv gegenüber anderen Hunden. Von einem erwachsenen Hund darf ein gewisses Maß an Zurückhaltung und Würde erwartet werden. Seine Intelligenz, Lenkbarkeit und sein Eifer machen ihn zum angenehmen Gefährten und willigen Arbeiter. |
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Er ist die kleinste und wohl auch die eleganteste Erscheinung unter den Schlittenhunderassen. Ein echter Vollblutschlittenhund, voll von Temperament und Arbeitsfreude. Der Siberian Husky ist ein sehr selbständiger Hund, er wird Ihnen wohl niemals ein absolutes Gehorsam bieten!? Gleichzeitig dürfen Sie keine absolute Unterwürfigkeit erwarten, was aber nicht heißen soll, dass er mit viel Geduld zu einem lieben Begleiter ausgebildet werden kann. Diese Rasse hat sich bis heute ihre Selbständigkeit bewahrt. Ein Siberian Husky braucht Gesellschaft, obwohl er robust genug ist, um im Freien leben zu können, würde er dort alleine sehr großen selischen Schaden nehmen. Er braucht den Kontakt zu Artgenossen oder den des Menschen.
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Sein Fell ein so genannter Doppelmantel aus Unterwolle und Grannenharren, ist dicht und weich. Dadurch ist er sehr robust gegen Kälte und Nässe. Zweimal jährlich wechselt der Husky sein Fell. Täglich Ausbürsten !!
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Er ist und bleibt ein Rudelhund. Wird er alleine im freien gehalten und hat wenig Anschluss an die Familie, wird er schnell einsam und kann sogar selischen schaden nehmen. Einem Besitzer, der seinem großen Bewegungsdrang gerecht werden kann, ihm eine artgerechte Haltung bieten kann, der sein Wesen und Charakter versteht und kennt, wird einen unvergleichlichen Freund und Begleiter an seiner Seite haben.
Herkunft und Geschichte des Siberian Husky Vor einigen tausend Jahren nutzten in Sibirien primitive, den Eskimos ähnlichen Stämme, |
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Hunde für bestimmte Aufgaben in ihrem täglichen Leben. Sie waren wichtig für das Überleben dieser Menschen. Sie waren Begleiter für die Jäger, Fährtensucher und Helfer bei Transport von Nahrung zu den Dörfern. Durch planvolle Zucht und Bewahrung reiner Blutlinien wurde der "Wolf" aus der Zucht eliminiert.
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Der rein gezogene Siberian Husky von heute ist kein wilder Wolfsmischling - wie jeder Kenner dieser Rasse bestätigen wird - sondern ein schöner fügsamer, freundlicher, wundervoller Hund, für die Zucht wie für die Arbeit. Zunächst wurden die Vorfahren der Siberian Huskys zur Jagd verwendet. Später ergaben sich weitere Verwendungsmöglichkeiten.
Als ursprünglicher Züchter des Siberian Huskys gilt der Stamm der Tschuktschen. Sie bewohnten den am nächsten zu Alaska gelegenen Teil Sibiriens. |
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Der Husky, der auch als "Siberian Chukchi" bezeichnet wurde, war mehr auf Ausdauer gezüchtet als auf Schnelligkeit und Kraft. Er wurde vor allem für den Transport leichter Ladung in gemäßigtem Tempo verwendet; für schwere Ladungen brauchte man mehrere Hunde vor dem Schlitten. In jedem fall war es das Wichtigste, dass die Hunde die langen Strecken durchhielten und dass die Ladung unversehrt blieb. Der heutige Siberian Husky ist bekannt als ein freundlicher Geselle, was daher resultiert, dass er früher auf sich selbst gestellt war und für sein Überleben sorgen musste.
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Er wurde als Nutztier bei der Arbeit verwendet. Die Hundegespanne mussten von jedem fahrbar sein und deshalb wurden nur Hunde verwendet, die problemlos, gehorsam und aufgeschlossen waren. Auch heute noch werden bei den Eskimos nur Schlittenhunde verwendet, die ein freundliches Wesen haben.
Obwohl der Siberian Husky seinen Ursprung in Sibirien hat, wird er allgemein als Amerikanische Zucht angesehen, denn in den USA wurde diese Hunderasse bekannter als jede andere arktische Rasse. |
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Noch als "Chukchis" bekannt wurden die Hunde 1908 nach Alaska gebracht, durch einen Pelzhändler namens Goosak. Sie wollten an dem ersten All-Alaska Sweepsteaks teilnehmen. Das Rennen ging über 408 Meilen, der Siegerpreis betrug 10 000 Dollar. Goosaks Hunde die im Vergleich zu den anderen klein waren, beeindruckten zunächst wenig.
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Goosak überredete den Schlittenhundeführer Louis Thrustrup, seine Hunde zu führen und das Team wurde mit engem Abstand Dritter, trotz vieler Handicaps gegen sie. Ein Schotte namens Fox Maule Ramsay war so begeistert von den Chukchis, dass er ein Schiff nach Sibirien charterte und mit 60 der besten Hunde die er bekommen konnte zurückkehrte. Im dritten All-Alaska-Race wurden zwei von Ramsays Hunden Sieger.
Einer der bekanntesten Geschichten ist die Geschichte des "grat-serum-run" im Jahre 1925. |
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Bei einem Ausbruch von Diphtherie in Nome, Alaska, benötigte man einen Impfstoff, um eine Ausbreitung der Epidemie zu verhindern. Ein Lufttransport war wegen schlechter Wetterbedingungen unmöglich. Anchorage war der nächstgelegene Ort, in dem das Serum vorrätig war. Von dort konnte es per Bahn nach Nenana gebracht werden, aber von dort waren es noch 650 Meilen nach Nome. Nur mit Schlittenhunde war es möglich diese große Distanz zu bewältigen.
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Die Stafetten bewältigten die Strecke in 5 1/2 Tagen, einer bemerkenswert kurzen Zeit, und das Serum konnte so noch rechtzeitig eingesetzt werden, um die Menschen vor dem Tod zu bewahren. Die Nachricht von der unglaublichen Ausdauer und dem heroischem Aushalten der eisigen Temperaturen verbreitete sich rasch. Dem Namen nach bekannt sind heute einzig noch die beiden Fahrer, die mit Siberian Huskys unterwegs waren. Gunnar Kasan und Leonard Sepalla. Kasans Gespann Staffel war die letzte Stafette und lieferte das Serum am 2 Februar 1925 in Bome ab. Sein Leithund Balto, der seine klasse oft als Schlitten- und Fährtenhund bewiesen hatte, wird heute noch oft als bester Leithund Alaskas genannt.
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Heute erinnert eine Statue an Balto im Central Park in New York an die Serumstaffel und an all die guten Hunde, die an ihr teilnahmen. Sepalla und sein Gespann wurden durch die die Bewältigung von über 300 Meilen auf der Strecke nach Nome berühmt, der längsten Distanz, die je von einem einzigen Gespann bewältigt wurde.
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Beitrag von Siberian Husky Zwinger : ArcticAngel Siberian Husky - © 2007
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