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West Highland White Terrier

Herkunft des West Highland White Terrier
Der Westie wurde zwar schon 1839 vom Maler Sir Edwin Landseer gemalen, aber erst zu Beginn des 20. Jahrhundert gezielt gezüchtet. Mit der gezielten Zucht der weißen Terrier begann Sir Edward Malcolm in Schottland. Ursprünglich als Jagdhund gezüchtet, fand der Westie bald auch Anhänger außerhalb Jagdkreisen. Die Rasse „West Highland White Terrier“ wurde 1907 vom Kennel Club anerkannt und 1910 war der Westie bereits in Deutschland vertreten. Schnell machte der Westie von sich reden und wurde besonders in den 1970er und 1980er Jahren zum Modehund, sehr zum Leidwesen verantwortungsvoller Züchter.
 

Dieser Boom nahm leider Ausmaße an, die der Rasse nicht gut taten, denn Wesensmängel und körperliche Defekte entstanden. Daher ist es wichtig einen seriösen Züchter zu wählen.
Heute wird der Westie kaum bis gar nicht mehr als Jagdhund eingesetzt, sondern viel mehr als Familienhund.
 
Charakter West Highland White Terrier:
Der Westie ist ein Energiebündel und braucht viel Bewegung und Beschäftigung. Er ist unerschrocken und mit sehr viel Selbstvertrauen ausgestattet, aber dabei sehr menschenfreundlich. Als Hüter von Haus und Hof zeigt er jeden Besucher zuverlässig an. Er braucht eine konsequente Erziehung, sonst würde er schnell der Boss im Haus werden.

Rassestandart West Highland White Terrier:
Ursprungsland: Großbritannien
Allgemeines Erscheinungsbild: Kräftig gebaut, tiefe Brust und weit nach hinten reichende Rippen, ebener Rücken, kraftvolle Hinterhand mit muskulösen Läufen, die in hohem Maße eine großartige Verbindung von Kraft und Ausdruck bringt.
Charakteristika: Klein, aktiv, unerschrocken, robust, mit beträchtlichem Selbstvertrauen ausgestattet und einem Auftreten, das Raubzeugschärfe erkennen lässt.
Wesen: Wachsam, fröhlich, mutig, selbstbewusst aber freundlich.
Körper: Kompakt, Rücken eben mit breiter, kräftiger Lendenpartie, Brust tief, Rücken in der oberen Hälfte so gebogen, dass die Körperseiten flach wirken. Hintere Rippen weit zurückreichend, Abstand zwischen der letzten Rippe und der Hinterhand so kurz wie es mit einer freien Bewegung vereinbar ist.

Kopf und Schädel: Schädel leicht gewölbt, Stirnpartie mit glatten Konturen, Oberkopf vom Ohrenansatz zu den Augen hin nur geringfügig schmaler werdend. Deutlicher Stopp: Kiefer kräftig und von gleicher Stärke. Nase Schwarz und ziemlich groß, nicht spitz vorstehend.

Augen:
Weit von einander angeordnet; mittelgroß, nicht rund, so dunkel wie möglich, etwas tief sitzend, wachsamer intelligenter Blick.

Ohren:
Klein, aufrecht und sicher getragen, in einer deutlichen Spitze endend.
 
Vorderhand: Schultern schräg zurückliegend, Vorderläufe kurz, muskulös und gerade, dicht mit kurzem Haar bewachsen.

Hinterhand:
Läufe kurz, muskulös mit starken Sehnen

Rute:
13 bis 15 cm lang, mit hartem Haar bedeckt

Haarkleid:
Doppeltes Haarkleid, das Deckhaar besteht aus ca. 5 cm langem, harschem Haar, Unterwolle pelzartig, kurz weich, und dicht.
 
Farbe: weiß

Größe:
Schulterhöhe ca. 28 cm

Alter:
ca. 15 Jahre

Pflege:
Der Westie gehört zu den rauhaarigen Rassen und sollte drei bis viermal im Jahr getrimmt und nicht geschoren werden. Das tägliche Bürsten gehört zum Pflichtprogramm.
Gebadet sollte der Westie nur werden, wenn er sich in etwas Übelriechendem gewälzt hat. Oft reicht dann schon ein warmes Duschbad ohne Shampoo aus.
Bilder und Beitrag von West Highland White Terrier Zwinger : "of the white Dream" - © 2007