Yorkshire Terrier |
|
Herkunft des Yorkshire Terrier´s
Der Yorkshire Terrier wird bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts gezüchtet, jedoch besteht zwischen Diesen frühen und den heutigen Yorkies ein beträchtlicher Unterschied. Zu Beginn der Yorkshire Zucht war England noch ein Agrarland, und mit der industriellen Revolution des Landes, dem Entstehen von Industriezentren mit Mühlen , Fabriken und Kohleminen begann auch der Yorkshire Terrier seine Entwicklung zu dem uns heute bekannten Hund. Es war für die Menschen in dieser Zeit ein hartes Leben, und auch die Hunde waren davon nicht ausgenommen. Heute neigt man dazu, den Y.T. als einen verwöhnten Schoßhund zu sehen, jedoch war das nicht immer so. Jene frühen Terrier |
![]() |
|
aus der Grafschaft Yorkshire mussten sich Ihren "Lebensunterhalt" durch das Fangen von Ratten und anderen Nagern verdienen, die las Landwirtschaftsschädlinge galten. Die entferntesten bekannten Vorfahren des Y.T. waren vermutlich der Waterside Terrier, der Old English Terrier, der Clydesdale Terrier und der Paisley Terrier. Der Y.T. entstand letztendlich durch die selektive oder auch willkürliche
|
![]() |
willkürliche Verpaarung z.B. mit dem Skye Terrier oder aber auch dem Malteser. Daher auch wahrscheinlich die lange seidige Struktur und das leuchtende Blau und Tan farbenes Haar .Leider existieren keine Aufzeichnungen, die diese Vermutungen bestätigen können, was wahrscheinlich daran liegt, das zu dieser Zeit noch keine Zuchtbücher geführt und die Zuchtdaten auch nicht in anderer Form schriftlich festgehalten wurden . Der erste Yorkshire Terrier wurde 1874 im British Kennel Club Stud Book (Zuchtbuch des Englischen Hundezuchtverbandes)registriert. nur kurze Zeit später, 1886, wurden die Yorkies von diesem Verband erstmals als eigenständige Rasse anerkannt. Etwa zur selben Zeit wurde der Y.T. auch in den USA bekannt, und der Rüde Bradford Harry wurde 1889 zum erstem amerikanischen Champion gekürt. Die Beliebtheit der Rasse nahm von da an rasant zu.
|
|
Während der siebziger Jahre war der Y.T. der beliebteste Hund in England, und um 1994 stand er in der Liste der am häufigsten im American Kennel Club registrierten Rassen an elfter Stelle.
Yorkshire Terrier FCI Rassestandard FCI - Standard Nr. 86 / 20. 01. 1998 / D YORKSHIRE TERRIER ÜBERSETZUNG : Frau Wiebke Steen. URSPRUNG : Grossbritannien. DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINALSTANDARDES : 24.06.1987. VERWENDUNG : Gesellschaftshund.
KLASSIFIKATION FCI : Gruppe 3 Terrier. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Langhaarig, das Haar hängt glatt und gleichmäßig beiderseits herab, ein Scheitel reicht von der Nase bis zur Rutenspitze. Sehr kompakt und adrett, aufrecht in der Haltung und ein Fluidum von " Wichtigkeit " ausstrahlend. Die Konturen sollen einen kernigen und gut proportionierten Körper erkennen lassen. |
|
VERHALTEN UND CHARAKTER (WESEN) : Reger und intelligenter Zwerg-Terrier. Lebhaft bei ausgeglichenen Wesens-anlagen. KOPF
OBERKOPF :
GESICHTSSCHÄDEL : |
![]() |
|
HALS : Von guter Länge.
KÖRPER : Kompakt. RUTE : Üblicherweise auf mittlere Länge kupiert, mit viel Haar bewachsen. Dieses ist von dunklerem Blau als das am Körper, insbesondere am Rutenende. Sie wird etwas über der Rückenlinie getragen. GLIEDMASSEN
VORDERHAND : Läufe gerade, gut mit Haar von sattem goldenem Tan bedeckt, wobei die Haarspitzen etwas heller schattiert sind als die Haarwurzeln. An den Vorderläufen darf das Tan nicht höher als bis zu den Ellenbogen reichen. HINTERHAND : Von hinten betrachtet sind die Läufe ganz gerade, gemäßigte Winkelung der Kniegelenke; gut mit Haar von sattem, goldenem Tan bedeckt, wobei die Haarspitzen etwas heller schattiert sind als an der Haarwurzel. Das Tan darf nicht höher als bis zu den Kniegelenken reichen. PFOTEN : Rund, schwarze Krallen. |
![]() |
GANGWERK : Frei und mit viel Schub, geradeaus gerichtete Bewegung in Vor- und Hinterhand, bei ebener Rückenlinie. HAAR : Körperhaar von mittlerer Länge, völlig gerade (nicht wellig), glänzend; von feiner seidiger Textur, nicht wollig. Das herabhängende Haar am Kopf und Fang (" fall ") ist lang, hat eine satte, goldene Tan-Farbe; dabei in der Farbe intensiver seitlich am Kopf, am Ohrenansatz und am Fang, wo es besonders lang sein sollte. Die Tan-Farbe am Kopf darf sich nicht in den Nacken ausbreiten; sie darf nicht rußig oder mit dunklem Haar vermischt sein. |
|
FARBE : Dunkles Stahlblau (nicht Silberblau) erstreckt sich vom Hinterhauptbein bis zum Rutenansatz, keinesfalls vermischt mit falbfarbenem, bronzefarbenem oder dunklem Haar. Das Haarkleid an der Brust hat ein volles, helles Tan. Alle tanfarbenen Haare sind an der Wurzel dunkler als in der Mitte und werden zur Spitze hin noch heller. |
|
GEWICHT : Gewicht bis 3,1 kg (7 livres anglaises).
|
![]() |
|
Bilder und Beitrag von Yorkshire Terrier Zwinger : Blu Lavignas - © 2007
|







