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Zähneputzen lernen bei Hunden


Gesunde Zähne sind wichtig für die allgemeine Gesundheit des Hundes. Das Zähneputzen bei dem Hund wird daher durch mehr und mehr Tierärzten empfohlen. Einige Leute fragen sich ab, ob es wirklich notwendig ist, in der Natur putzen Wölfe ihre Zähne doch auch nicht!

Wölfe in der Natur erreichen normalerweise nicht das fortgeschrittene Alter die Haushunde heutzutage erreichen und worauf die unvermeidlichen Zahnfäule zu (schweren) Probleme führen kann. Den Vergleich mit dem Wolf ist daher nicht auszuhalten. Gute Mundhygiene beugt der Bildung von Plaque und Zahnstein vor. Dies kann zu Zahnfleischentzündung führen und letztendlich zur Lockerung und Verlust der Zähne. Darüber hinaus haben Hunden mit Zahnfleischentzündungen einen sehr unangenehmen Geruch aus dem Mund. Außerdem führen Zahnfleischentzündung zu gefährlichen Komplikationen wie Nieren-, Leber- und Herzerkrankungen, weil Bakterien über die Blutbahn in diesen Organen anraten kommen.

Viele Hunde finden Zähneputzen nicht so angenehm. Einige Hunde widersetzen sich sogar heftig. Eine gute Ausbildung beinhaltet daher auch Ihrem Hund Zahnpflege beizubringen ohne sich zu widersetzen. In diesem Artikel wird das Lernen Zähne zu putzen besprochen. Durch Ihr Tier allmählich daran zu gewöhnen, und es zu kombinieren mit Belohnungen, lernt Ihr Hund, dass es alles überhaupt nicht so schlimm ist. Wenn er ruhig bleibt, ergibt es ihm sogar ein Leckerbissen!

Um Ihren Hund das Zähneputzen zu lernen, können Sie den folgenden Schritteplan nutzen.

Schritteplan:
• Stellen Sie einer weichen Zahnbürste bereit und einer Zahnpasta, die für Hunde geeignet ist. Zahnpasta für Menschen ist nicht geeignet für Hunde und kann Magenprobleme verursachen. Außerdem hat Hundezahnpasta ein Geschmack der Hunde mögen und daher mehr akzeptieren.
• Stellen Sie kleine leckere Belohnungen bereit. Je härter Ihren Hund das Zähneputzen finden, desto wichtiger ist es um etwas wirklich Leckeres zu bieten. Denken Sie mal an kleine Stücke Käse, Huhn oder Wurst.
• Machen Sie lieber öfter eine kurze Trainingseinheit von 2 bis 3 Minuten als einen längeren Sitzung pro Tag. Wiederholen Sie jeden Schritt, bis Ihr Hund diese Schritt ruhig und entspannt untergeht. Einige Schritte können Sie vielleicht schneller durchgehen, während einen weiteren Schritt vielleicht mehr Zeit braucht. Der Grad der Entspannung Ihres Hundes bestimmt das Tempo!
• Bevor Sie beginnen die Zähne zu putzen muss Ihren Hund zunächst ruhig erlauben dass Sie ihm unter das Kinn festhalten. Lass das Kinn des Hundes auf der Handfläche ruhen ohne Daumen und Finger zu benutzen, um ihm kräftig fest zu halten. Belohnen Sie Ihren Hund, wenn er dies leise erlaubt.
• Machen Sie Ihrem Griff auf dem Hund etwas stärker durch neben Ihre Handfläche Ihre Daumen an der einen Seite und Ihre und Fingern auf der anderen Seite des Gebitts zu platzieren. Belohnen Sie Ihren Hund jedes Mal, wenn er dies ruhig erlaubt, und bauen die Zeitdauer, in denen Sie seine Unterkiefer festhalten langsam auf.
• Während Sie den Unterkiefer festhalten, berühren Sie mit der anderen Hand die Seite der Oberlippe. Belohnen Sie Ihren Hund, wenn es dies ruhig erlaubt, und wechseln Sie beide Seiten des Schnauzes ab.
• Gehen Sie weiter mit das hochziehen der Oberlippe mit dem Daumen oder Zeigefinger. Bleiben Sie belohnen für den Ruhe, und gehen Sie nicht weiter mit dem nächsten Schritt bevor Ihr Hund völlig entspannt ist.
• Bringen Sie ein wenig Zahnpasta auf den Finger an und lassen Sie den Hund daran riechen und eventuell lecken. Reiben Sie demnächst mit Ihren Fingern mit der Zahnpasta über dem Zahnfleisch. Wiederholen Sie dies mehrere Male auf allen Seiten der Zähne. Belohnen Sie Ihren Hund jedes Mal, wenn er ruhig bleibt.
• Nur wenn Ihr Hund Ihren Finger auf diese Weise entspannen akzeptieren, sind Sie bereit für die Zahnbürste. Lassen Sie Ihren Hund das Gefühl der Bürste in den Mund und auf sein Zahnfleisch gewöhnen. Wirklich putzen tun Sie nur wenn Ihren Hund ruhig bleibt.
• Putzen Sie in kreisenden Bewegungen und drücken Sie vor allem nicht zu hart. Putzen Sie kurze Momente mit kurzen Pausen zwischendurch um mal eine Belohnung zu geben. Viel Glück!

Fazit
Pflege für einen Hund besteht neben den Hund ausführen und Futter geben auch noch aus körperlicher Betreuung. Bürsten, Nägel schneiden/knipsen, Zähneputzen und Ohren reinigen, usw. sind alles Dinge, die regelmäßig notwendig sein. Dass Ihr Hund dies alles ruhig erlaubt ist aber nicht so selbstverständlich, ist aber zu lernen. In den oben genannten Artikel finden Sie einen Schritteplan um Ihren Hund zu lernen, das Zähneputzen ruhig zu erlauben.